Draufgeschaut: Twilight – Biss zum Morgengrauen


Bella (Kristen Stewart) ahnt, dass Edward (Robert Pattinson) ein düsteres Geheimnis hat.

Bella (Kristen Stewart) ahnt, dass Edward (Robert Pattinson) ein düsteres Geheimnis hat.

Film Twilight – Biss zum Morgengrauen
Originaltitel Twilight
Produktionsland USA
Jahr 2008
Spielzeit 82 Minuten
Regie Catherine Hardwicke
Hauptdarsteller Kristen Stewart, Robert Pattinson, Billy Burke, Sarah Clarke, Ashley Greene, Kellan Lutz
Bewertung **

Worum geht’s?

Bella ist neu an der Schule in Forks, ganz im Norden der USA. Dort ist sie bei ihrem Vater eingezogen. Das sonnige Phoenix hat sie verlassen, weil ihre Mutter sich dort neu verliebt hat und sie der Beziehung nicht im Wege stehen will. Auch für Bella bahnt sich schnell frisches Liebesglück an: In der Schule verguckt sie sich in den geheimnisvollen Edward. Doch der scheint sie erst ekelhaft zu finden, dann rettet er ihr mit unglaublicher Stärke und Schnelligkeit das Leben. Bella ist verwirrt: Hat Edward übernatürliche Kräfte? Oder bildet sie sich das nur ein? Schließlich fasst Edward Vertrauen zu ihr und offenbart, was Bella bereits geahnt hatte: Er ist ein Vampir.

Das sagt shitesite:

Seit Mars Attacks dürfte es nicht mehr so viele blassgrüne Gesichter auf einer Kinoleinwand gegeben haben wie hier. Die Ästhetik, irgendwo zwischen Twin Peaks und Grimms Märchen, ist dabei noch das Gelungenste an Twilight – Biss zum Morgengrauen.

Im Kern der Geschichte schlummern zwar durchaus spannende Themen wie Selbstbeherrschung, Lust, Vertrauen und Keuschheit. Doch diese Konflikte werden unfassbar plump erzählt. Es wird melodramatisiert bis zum Gehtnichtmehr, die Rollenklischees (durchweg zerbrechliche Mädchen schmachten durchweg starke Männer an) könnten nicht unorigineller sein und wenn das junge Pärchen dann auch noch im Bibi-Blocksberg-Stil durch die Lüfte segelt, dann hat das vollends eine unfreiwillige Komik.

Alles, selbst die offensichtlichste Gefühlsregung, muss in Twilight – Biss zum Morgengrauen ausgesprochen werden. Weil dem Zuschauer so nicht mal mehr die kleinste Transferleistung abverlangt wird, kann der Film nirgends das entwickeln, worum es hier eigentlich gehen soll: Leidenschaft und Magie.

Bestes Zitat:

“Sterben ist friedlich, leicht. Leben ist schwerer.”

Der Trailer zum Film:

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