Draufgeschaut: Verführe mich


Film Verführe mich

Verführe mich Tempted Kritik Rezension

Charlie (Burt Reynolds) heuert Jimmy (Peter Facinelli) an, um seine Frau zu verführen.

Originaltitel Tempted
Produktionsland USA, Australien, Frankreich
Jahr 2001
Spielzeit 91 Minuten
Regie Bill Bennett
Hauptdarsteller Saffron Burrows, Burt Reynolds, Peter Facinelli, Mike Starr
Bewertung

Worum geht’s?

Charlie LeBlanc ist ein reicher Bauunternehmer. Nicht nur für seinen Erfolg und sein Geld wird er beneidet, sondern auch für seine junge Frau Lilly, ein ehemaliges Model. Als bei ihm ein Hirntumor diagnostiziert wird und klar ist, dass er nicht mehr lange zu leben hat, will er Lillys Treue testen, bevor er sie zu seiner Alleinerbin macht. Also heuert er Jimmy an, einen smarten und attraktiven Aushilfsarbeiter aus seiner Firma: Er soll Lilly verführen und dem Chef dann berichten. Mit seinen Avancen kann Jimmy zunächst nicht bei Lilly landen. Als sie allerdings davon erfährt, dass ihr Mann ihr eine Falle stellen wollte, ist sie tief gekränkt und will den Spieß umdrehen.

Das sagt shitesite:

Verführe mich setzt auf eine gute Dosis New-Orleans-Flair, wie man das beispielsweise aus The Big Easy kennt. Das schwüle Klima, ein Hang zum lebensfrohen Leichtsinn und die Möglichkeit, eine Leiche notfalls in den Sümpfen verschwinden lassen zu können, sind – nicht nur wegen der expliziten Erwähnung durch den Sprecher aus dem Off zu Beginn des Films – prägende Elemente für die Atmosphäre dieses Thrillers.

Große Ähnlichkeiten weist Verführe mich auch mit Ein unmoralisches Angebot auf. Im Gegensatz zum Demi-Moore-Blockbuster gibt es hier aber tatsächlich Spannung, etliche überraschende Wendungen in einem sehr klugen Plot und zumindest gelegentlich auch einen Hauch von Erotik.

Manches wirkt dabei aus heutiger Sicht etwas altbacken. Trotzdem gelingt Bill Bennett ein solider Thriller, der von seiner scheinbar einfachen Moral profitiert: Alle Beteiligten wollen eigentlich nur das Beste und ihre eigene Aufrichtigkeit beweisen. Durch eine unglückliche Verkettung der Umstände, vor allem aber durch ihre eigene Eitelkeit, stehen sie am Ende vor einem emotionalen Scherbenhaufen.

Bestes Zitat:

„Wieso konntest du nicht genießen, was wir hatten? Wieso konntest du das nicht einfach leben und darauf vertrauen?“

Der Trailer zum Film.

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