Vergebung


Film Vergebung

Mit ihrer Anwältin (Annika Hallin) will Lisbeth Salander (Noomi Rapace) beweisen, dass sie ein Opfer ist, keine Mörderin.

Mit ihrer Anwältin (Annika Hallin) will Lisbeth Salander (Noomi Rapace) beweisen, dass sie ein Opfer ist, keine Mörderin.

Originaltitel Luftslottet som sprängdes
Produktionsland Schweden
Jahr 2009
Spielzeit 141 Minuten
Regie Daniel Alfredson
Hauptdarsteller Mikael Nyqvist, Noomi Rapace, Lena Endre, Annika Hallin, Anders Ahlbom, Hans Alfredson, Per Oscarsson, Mikael Spreitz, Georgi Staykov
Bewertung

Worum geht’s?

Lisbeth Salander hat versucht, ihren Vater Alexander Zalachenko zu töten: Er hatte einst ihre Mutter misshandelt, und er zieht nun die Fäden in einem Netz von Kriminellen. Doch er hat den Mordversuch überlebt, und das gescheiterte Attentat hat den Geheimdienst hellhörig gemacht: Eine Spezialeinheit, die seit Jahren auf eigene Faust agiert, hält ihre schützende Hand über Zalachenko und will unbedingt verhindern, dass der Fall vor Gericht landet. Denn dort plädiert Lisbeth Salander auf Notwehr – und mit der Unterstützung des Journalisten Mikael Blomkvist will sie zeigen, dass sie jahrelang Opfer eines perfiden Systems geworden ist, dessen Machenschaften endlich ans Licht kommen müssen.

Das sagt shitesite:

Tolle Ästhetik, Spannung bis zum Schluss, alle paar Minuten eine überraschende neue Dimension: Vergebung hält alles, was die ersten beiden Teile der Millennium-Trilogie versprochen haben und schafft es zudem, all die Fragen zu beantworten, die in Verblendung und Verdammnis aufgeworfen wurden.

Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen der Millennium-Trilogie gibt es aber zwei entscheidende Unterschiede: Zum einen ist Vergebung über weite Strecken ein Gerichtsthriller. Es gibt genug Action, aber die Suche nach Zeugen, das Verfolgen von Spuren, das Aufspüren neuer Verbindungen – all das nimmt hier deutlich weniger Raum ein. Dafür gelingt es durch die Anbahnung des Prozesses und die Dialoge vor Gericht sehr gut, den Fokus auf das Phänomen von Korpsgeist zu legen, der hier sowohl auf Seiten der Kriminellen als auch bei den Ermittlern und nicht zuletzt innerhalb der Millennium-Redaktion wirksam ist.

Zum anderen ist die Rolle von Lisbeth Salander hier beinahe der Gegensatz ihres bisherigen Profils: Am Beginn von Vergebung liegt sie halbtot im Krankenhaus, und auch für die folgenden zwei Stunden bleibt sie wehrlos und passiv. Ihre einzige Waffe ist – ausgerechnet für eine Figur, die bisher vollkommen in sich zurückgezogen war und so etwas wie Angst nur dann zeigte, wenn sie versehentlich einen Mitmenschen zu nah an sich herangelassen hatte – die Kommunikation.

Bestes Zitat:

“Das Leben hat mich gelehrt, dass man immer eine Wahl hat.”

Der Trailer zum Film:

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