Draufgeschaut: Wahre Lügen


Die Reporterin Karen (Alison Lohman) erzählt Lanny (Kevin Bacon) nichts von ihrer wahren Identität.

Die Reporterin Karen (Alison Lohman) erzählt Lanny (Kevin Bacon) nichts von ihrer wahren Identität.

Film Wahre Lügen
Originaltitel Where The Truth Lies
Produktionsland Kanada/Großbritannien/USA
Jahr 2005
Spielzeit 108 Minuten
Regie Atom Egoyan
Hauptdarsteller Kevin Bacon, Colin Firth, Alison Lohman, David Hayman
Bewertung ****

Worum geht’s?

Lanny Morris und Vince Collins sind das beliebteste Comedy-Duo ihrer Zeit. Der eine ist ein Chauvi, der andere ein Ehrenmann. Nichts kann ihrem Erfolg etwas anhaben – nicht einmal die Tatsache, dass eines Tages die Leiche eines jungen Mädchens in ihrem Hotelzimmer gefunden wird. 15 Jahre später will die junge Journalistin Karen dem Fall nachgehen und eine Biografie des Duos schreiben. Doch ihrem Ziel steht nicht nur Lanny im Weg, der gerade selbst eine Autobiografie plant und deshalb nicht kooperieren will. Auch die Tatsache, dass Karen als Kind einst selbst für die beiden Stars geschwärmt hat, steht ihrer Recherche im Weg. Traut sie ihren einstigen Helden wirklich einen Mord zu?

Das sagt shitesite:

Zwei Zeitebenen, zwei mysteriöse, alternde Stars (grandios abgründig verkörpert von Kevin Bacon und Colin Firth), zwei Bücher, die beide die einzige Wahrheit für sich reklamieren: Egoyan konstruiert in Wahre Lügen ein feines Geflecht aus Verdacht und Verblendung, Zuneigung und Misstrauen. Wie in Wahre Lügen nach und nach die Wahrheit (und manches andere) entblättert wird, ist durchaus fesselnd. Dazu kommt eine bestechende Optik, eine herrliche Film-Noir-Atmosphäre und der Mut, Drogen als Drogen, Sex als Sex und Lügen als Lügen zu zeigen – auch und erst recht in Hollywood.

Der Trailer zum Film:

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