Durchgelesen: Christian Seidl – „Oasis. What’s the story?“


Das Buch ist eine knappe Liebeserklärung. Mit der Betonung auf Erklärung.

Autor Christian Seidl
Titel Oasis – What’s the story
Verlag Goldmann
Erscheinungsjahr 1996
Bewertung ****

Die beste Stelle sagt schon sehr vieles über dieses Büchlein aus: „Die Geschichte von Oasis ist eine kurze, aber heftige.“

1996, im Zenit der Gallaghers, konnte man das noch mit Fug und Recht behaupten. Seidls Werk gerät deshalb für den Insider enttäuschend knapp und oberflächlich, zumal das meiste aus anderen Quellen abgeschrieben ist. Aber kaum ein anderes Buch kann wohl auf weniger als hundert Seiten klarmachen, was an dieser Band so großartig ist und warum man ihr so leicht mit Haut und Haar verfallen konnte.

Gerade, weil es euphorisch und unkritisch ist, wird „What’s the story“ ein Fest – zumal heute, wo es gilt, die Glanzzeit von Oasis zurückzuerinnern. Als knappster Überblick und gekonnte Liebeserklärung (durchaus mit der Betonung auf Erklärung) sehr wohl empfehlenswert.

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