Durchgelesen: Ernest Hemingway – „For Whom The Bell Tolls“ 1


Ernest Hemingway preist noch immer den Alkohol, zeichnet hier aber auch sehr lebendige Figuren.

Autor Ernest Hemingway
Titel For whom the bell tolls
Verlag Arrow
Erscheinungsjahr 1940
Bewertung ****

Ich habe das Buch als ergänzende Lektüre zu einem Referat gelesen und wusste deshalb leider schon ein wenig zu viel darüber, um nach dem Lesen noch wirklich beeindruckt sein zu können.

Dennoch war ich überrascht, wie anders der Roman im Vergleich zu „Fiesta“ ist. Hemingway erzählt diesmal viel klassischer. Seinen oft sarkastischen Humor verliert er trotzdem nicht, auch der Alkohol hat noch immer seine Rolle (klasse: „To drink is nothing. It is to be drunk that is important.“).

Vor allem sind diesmal aber die Personen viel lebendiger, gerade die Frauen sind viel besser gezeichnet. Maria in ihrer unschuldig-verletzten Anhänglichkeit und vor allem Pilar, die unglaublich facettenreich und dennoch vollkommen stimmig auftritt. Vielleicht nicht „the best book hemingway has written“, wie die „New York Times“ fand, aber sehr empfehlenswert.

Beste Stelle (neben Pilars unglaublich beeindruckender Erzählung über die Vertreibung der Faschisten aus ihrem Ort): „It is a good world. And it is worth fighting for.“


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