Steve Lukather – „Ever Changing Times“


Künstler Steve Lukather

„Ever Changing Times“ zeigt, wie viel ein einziger Buchstabe ausmachen kann.

Album Ever Changing Times
Label Frontiers
Erscheinungsjahr 2008
Bewertung

Seltsam: Ich bekam diese Platte schon vorab auf den Schreibtisch, in einer Spezial-Pressung. Und darauf erzählt eine Stimme zweimal pro Lied, dass man gerade Ever Changing Times von Steve Lukather hört. Als sei das Gitarrespiel des Toto-Virtuosen nicht markant genug. Als würde noch jemand eine derart schmeichelnde Stimme zwischen Paul Young und Neil Finn haben. Oder Songs schreiben, die zwischen frühen Bon Jovi und späten Genesis schwanken.

Wer das für gute Referenzen hält, vielsaitigen Hardrock mag und nichts gegen ein paar Ausflüge in Muso-Gefilde hat, in denen man sich über Steely Dan oder Effektgeräte unterhält, der wird seine Freude an Lukathers viertem Solo-Album haben.

Nur an seiner Rechtschreibung muss der Toto-Frontmann noch arbeiten, denn im Albumtitel hat er ganz am Anfang schlicht ein N vergessen. Denn alles hier steckt so knietief in den 1980ern (obwohl der Mann extra seinen Sohn mit ins Boot geholt hat, um up to date zu bleiben), dass es Einstein an seiner Theorie von Raum und Zeit zweifeln lassen dürfte.

So sieht für Steve Lukather up to date aus: Der Clip zum Titelsong Ever Changing Times:

Steve Lukather bei MySpace.

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