Draufgeschaut: Tage des Donners

November 7, 2012 · Posted in Bewegtbild, DVD-Regal · Comment 
Cole Trickle (Tom Cruise) will die Ärztin Claire Lewicky (Nicole Kidman) mit seinen Fahrkünsten beeindrucken.

Cole Trickle (Tom Cruise) will die Ärztin Claire Lewicky (Nicole Kidman) mit seinen Fahrkünsten beeindrucken.

Film Tage des Donners
Produktionsland USA
Jahr 1990
Spielzeit 107 Minuten
Regie Tony Scott
Hauptdarsteller Tom Cruise, Nicole Kidman, Robert Duvall, Michael Rooker
Bewertung **

Worum geht’s?

Harry Hogge ist ein begnadeter Mechaniker. Aus jeder lahmen Kiste kann er einen pfeilschnellen Boliden machen. Doch von Autorennen will er nichts mehr wissen, seit ein Fahrer in einem seiner Autos beim Nascar-Rennen in Daytona ums Leben gekommen ist. Seine Meinung ändert der Altmeister erst, als er den talentierten Fahrer Cole Trickle trifft, einen echten Draufgänger, der vom Sieg in Daytona träumt. Um eine Chance zu haben, müssen die beiden nicht nur die ausgebufften Gegner auf der Rennstrecke schlagen, sondern vor allem die Ideallinie für ihre eigene turbulente Beziehung finden.

Das sagt shitesite:

Wer solides Hollywoodhandwerk schätzt, für den könnte sich Tage des Donners als Triumph erweisen. Die Renn-Sequenzen sind spektakulär in Szene gesetzt, die Einstellungen mit Hauptdarsteller Tom Cruise sehen immer wieder aus wie Hochglanz-Werbeclips, die Geschichte liefert einen einfachen Konflikt, eine Liebesgeschichte und ein großes Finale. Gekonnt ist auch die Art und Weise, wie der Film ganz beiläufig die Hintergründe und Regeln des Rennsports erklärt: Man muss nicht das Geringste über Nascar-Rennen wissen, um Tage des Donners verstehen und auch bei den Überholmanövern im Oval von Daytona mitfiebern zu können.

Sucht man nach Kreativität, ist der Streifen aber eine einzige Enttäuschung, die auch dadurch nicht gerade besser wird, dass Tony Scott genau denselben Film schon einmal gemacht hat, bloß mit Flugzeugen statt Rennautos: Tage des Donners ist Top Gun auf Asphalt.

Auch hier gibt es wieder den Heißsporn und Draufgänger, der sich den Respekt einer Vaterfigur erkämpfen und alle Platzhirsche in den Schatten stellen will. Auch in Tage des Donners verwandeln sich Kontrahenten in Kameraden und es wird ein Kampf ausgefochten zwischen denen, die im Cockpit sitzen, und denen, die ihre kühnen Aktionen erst möglich machen. Einer kann nicht ohne den anderen, Egoismus ist für den Erfolg genauso essenziell wie Vertrauen und jeder hat sein persönliches Trauma.

All das ist trotz seiner Vorhersehbarkeit halbwegs unterhaltsam, zum einen wegen der rasanten Szenen auf der Rennstrecke, zum anderen wegen des Fünkchens Ironie, das auch in Tage des Donners steckt. Wenn die Ärztin Claire Lewicki (Nicole Kidman) nach einem Crash über den Zustand der beteiligten Rennfahrer konstatiert “Ihre Gehirne sind intakt. Auf jeden Fall im gleichen Zustand wie vor dem Unfall” oder sie Cole Trickle vorwirft, wie kindisch und selbstsüchtig er ist (wohlgemerkt: kurz nach den Dreharbeiten waren Kidman und Cruise ein Ehepaar), dann entwickelt der Film zumindest im Ansatz so etwas wie einen eigenen Charakter.

Bestes Zitat:

“Ich habe mehr Angst davor, ein Nichts zu sein, als verletzt zu werden.”

Der Trailer zum Film:

Draufgeschaut: The Transporter

März 16, 2012 · Posted in Bewegtbild, DVD-Regal · Comment 
Lai (Shu Qi) bringt Frank Martin (Jason Statham) in tödliche Gefahr.

Lai (Shu Qi) bringt Frank Martin (Jason Statham) in tödliche Gefahr.

Film The Transporter
Produktionsland Frankreich/USA
Jahr 2002
Spielzeit 92 Minuten
Regie Louis Leterrier, Corey Yuen
Hauptdarsteller Jason Statham, Shu Qi, Matt Schulze, François Berléand
Bewertung ***

Worum geht’s?

Frank Martin ist ein ehemaliger Elitesoldat, der sich vorgeblich an der Südküste Frankreichs zur Ruhe gesetzt hat. Doch in Wirklichkeit hat er einen brisanten Nebenverdienst: Er übernimmt Kurierdienste für Kriminelle, ohne zu fragen und ohne seine Auftraggeber kennen zu wollen. Als er eine junge Chinesin in einem Sack transportieren soll und sie kurz aus dem Kofferraum lässt, bringt ihn das in mächtige Schwierigkeiten. Die Frau hängt fortan an ihm wie eine Klette, sein Auftraggeber ist hochgradig sauer, die Polizei ist ihm auf den Fersen – und bald stellt sich heraus, dass hinter all dem ein Ring von skrupellosen Menschenhändlern steckt.

Das sagt shitesite:

Die Handlung ist in The Transporter nur ein Feigenblatt, um spektakuläre Verfolgungsjagden und tolle Stunts zeigen zu können. Das ist in diesem Genre durchaus legitim, trotzdem hätte man sich mit dem Drehbuch (an dem Luc Besson mitgeschrieben hat, der hier seine schon bei Taxi, Taxi gezeigte PS-Vorliebe erneut ausleben darf) zumindest ein bisschen mehr Mühe geben können: Die Liebesgeschichte ist völlig unglaubwürdig (und überflüssig), der Sprung vom kleinen Missgeschick zur großen Verschwörung entbehrt jeder Logik und auch die Sprüche von Hauptdarsteller Jason Statham, der in The Transporter ansonsten einen astreinen Helden in bester Stirb langsam-Manier abgibt, sind nicht allzu originell.

Dafür gibt es aber tolle Kampfszenen, in denen sich Hollywood und Kung-Fu-Filme treffen. Und vor allem immer wieder Stunts, die ungemein kreativ sind und mitunter sogar zu einem Augenzwinkern fähig. Das macht The Transporter zu gehobener Action-Kost, zumindest für alle, die ein wenig Benzin im Blut haben.

Bestes Zitat:

“Es gibt viele Leute, die ein Problem mit den Deutschen haben. Sie wären zu aggressiv, würden im Sommer immer die schönsten Strände belagern, könnten nicht richtig kochen. Also ich finde: Jemand, der so tolle Autos baut, kann nicht ganz verkehrt sein.”

Der Trailer zum Film:

Draufgeschaut: Taxi Taxi

August 30, 2011 · Posted in Bewegtbild, DVD-Regal · 1 Comment 
Daniel (Samy Naceri, links) und Emilien (Frédéric Diefenthal) bekommen es mit japanischen Profi-Verbrechern zu tun.

Daniel (Samy Naceri, links) und Emilien (Frédéric Diefenthal) bekommen es mit japanischen Profi-Verbrechern zu tun.

Film Taxi Taxi
Originaltitel Taxi 2
Produktionsland Frankreich
Jahr 2000
Spielzeit 85 Minuten
Regie Gérard Krawczyk
Hauptdarsteller Samy Naceri, Frédéric Diefenthal, Marion Cotillard, Emma Wiklund, Bernard Farcy, Jean-Christophe Bouvet
Bewertung **1/2

Worum geht’s?

Eigentlich will Daniel nur seinen Schwiegervater in spe beeindrucken: Als der plötzlich zu einem Termin am Flughafen gerufen wird, beweist ihm Daniel seine herausragenden Fähigkeiten als Taxifahrer. Doch dann wird Daniel in eine hoch brisante Affäre hineingezogen: Er soll einen japanischen Minister zum Hotel fahren, der gerade in Marseille ist, um die Erfolge der französischen Polizei im Kampf gegen Bandenkriminalität zu begutachten. Auf der Fahrt wird er aber von Yakuza überfallen – und die japanischen Gangster entführen den Minister. Um ihn wieder befreien zu können, ist ein gut geöltes Gaspedal gefragt – und noch ein bisschen mehr.

Das sagt shitesite:

Taxi Taxi, erneut auf einem Drehbuch von Luc Besson beruhend, fügt dem Vorgänger Taxi nichts Entscheidendes zu, bietet aber trotzdem solide Unterhaltung irgendwo zwischen Police Academy und Alarm für Cobra 11.

Samy Naceri entwickelt sich als PS-verrückter, schlitzohriger und ewig missverstandener Taxifahrer Daniel noch ein bisschen mehr zur französischen Variante von Adriano Celentano. Dazu ist der gesamte Film so überdreht und gespickt mit halbschlechten Wortwitzen, dass Louis de Funès seine Freude daran hätte. Und am Ende gibt es in Taxi Taxi sogar noch ein bisschen mehr Polizeiautoschrott als einst bei den Blues Brothers.

Bestes Zitat:

“So ist das immer: Wenn ich anhaltem wird den Leuten sofort schlecht, während der Fahrt nie.”

Der Trailer zum Film:

Allrad und Alltag

Juli 8, 2011 · Posted in Artikel, Weltgeschehen · Comment 
Ein Großer will sich kleinmachen: Das gilt für den X-Trail ganz oft. Foto: Nissan

Ein Großer will sich kleinmachen: Das gilt für den X-Trail ganz oft. Foto: Nissan

Vorab: Der Nissan X-Trail ist ein gutes Auto. Wer ein SUV sucht, kann kaum einen besseren Griff machen. Mit 4,63 Metern Länge und 1,74 Metern Höhe strahlt der Wagen die in diesem Segment gefragte Potenz aus. Er bietet reichlich Platz, die von vielen Fahrern geschätzte hohe Sitzposition und – im Gegensatz zu manchem Konkurrenten, der sich bloß mit Offroad-Optik schmückt – tatsächlich Allradantrieb und Geländetauglichkeit. Der X-Trail taugt als Zugmaschine und eignet sich dank niedriger Ladekante und bis zu 1773 Litern Stauraum auch bestens als Packesel.Das Interieur passt ebenfalls zu diesem kernigen Typ. Alle Passagiere haben viel Platz, die Materialien sind solide, das Kombi-Instrument direkt vor dem Fahrer ist lobenswert übersichtlich und reichlich Ablageflächen zeugen davon, dass hier nicht Design-Hirngespinste den Ton angegeben haben, sondern die Sorge um Alltagstauglichkeit.

Doch gerade auf dem Fahrersitz muss man sich über den X-Trail auch wundern. Die Macher bei Nissan wissen natürlich genau, dass ihr Erfolgs-SUV nur selten zum Härtetest auf Wald und Wiesen, aber umso öfter zur Shopping-Tour ins Einkaufscenter oder als Shuttle zum Fußballtraining der Kinder eingesetzt wird. Und deshalb versucht der Große andauernd, sich klein zu machen. Der Fahrer soll die Vorzüge eines Raumwunders genießen und dabei die Illusion haben, in einem Kompakten zu sitzen.

Dieses schizophrene Element kostet den X-Trail ein Stück seines Charakters. Zudem funktioniert der Versuch, die Geländewagen-Gene zu kaschieren, auch nicht immer. Beim Schulterblick ist sehr häufig die wuchtige D-Säule im Weg, auch die Sicht nach hinten fällt durch die weit nach oben gezogene Heckscheibe schwer. Vor allem in der Stadt kann der X-Trail seinen Allrad-Durst nicht leugnen, dann werden schon einmal zweistellige Verbrauchswerte erzielt. Um im großstädtischen Gedrängel nicht allzu sehr im Weg zu sein, werden zudem permanent die Außenspiegel eingeklappt, selbst bei kleinsten Zwischenstopps.

Außerdem nervig: Der Kofferraum bietet zwar zwei Etagen, was vor allem bei vielen Gepäckstücken durchaus praktisch ist. Doch der Plastikuntergrund der Ladefläche ist extrem rutschig. Hat man bloß eine Sporttasche oder eine Kiste Bier geladen, schlittert die unaufhörlich über die Ladefläche. Und das ständige Piepsen (das beispielsweise selbst dann erklingt, wenn man die Tür im Stand öffnet), passt auch nicht zur Souveränität, die der X-Trail und sein Fahrer sonst ausstrahlen wollen.

In anderen Punkten gelingt der Kompromiss. Die Bilder der Rückfahrkamera direkt in den Innenspiegel zu projizieren, ist bei einem Auto mit solch stattlichen Ausmaßen die beste Lösung, weil so insbesondere beim Rückwärtsparken auch das Geschehen vorne im Blick bleibt. Vor allem aber überzeugt der X-Trail mit viel Komfort – und trifft so wohl genau das eigentliche Interesse seiner Kundschaft. Das betrifft nicht nur das üppige Platzangebot, sondern auch die eher weiche Fahrwerksabstimmung und den kultivierten Charakter des Einstiegs-Dieselmotors.

Der Nissan X-Trail ist damit vielseitig, geländegängig und alltagstauglich. Er ist konsequent gelebte Inkonsequenz – und im SUV-Segment muss dieses Urteil als Kompliment gelten.

Diesen Test/Kommentar gibt es auch auf news.de.

Mehr 5er geht nicht

August 17, 2010 · Posted in Artikel, Weltgeschehen · Comment 
Optisch hat der 5er GT eine natürliche Autorität. Harmonisch ist das Design aber nicht. Foto: BMW

Optisch hat der 5er GT eine natürliche Autorität. Harmonisch ist das Design aber nicht. Foto: BMW

GT kann alles Mögliche bedeuten. Zwei regionale Zeitungen (die Tageblätter aus Gelnhausen und Göttingen) nennen sich selbst so, wenn sie es eilig haben. Wer aus dem Landkreis Gütersloh kommt, hat «GT» auf dem Kennzeichen stehen. Und die Gesellschaft für Toxikologie hat «GT» naheliegenderweise als Abkürzung gewählt.

Wofür GT aber wirklich steht, kann man in diesem Auto perfekt und im Wortsinn erfahren: Der BMW 5er GT treibt schon mit der Einstiegsmotorisierung das Prinzip Gran Turismo auf die Spitze. Das bedeutet in diesem Fall: genau fünf Meter Länge, 306 PS, 55.700 Euro Startpreis. Und Gran Turismo bedeutet somit: Dynamik und Sportlichkeit, die trotzdem komfortables Langstreckenreisen erlaubt und hier zudem mit ordentlicher Vielseitigkeit kombiniert wird.

Ersteres überrascht am meisten. Der 535i GT fährt sich wie ein deutlich kleineres Auto. Der Sechszylinder-Motor hat niemals Mühe mit den zwei Tonnen Gesamtgewicht und sorgt auch ohne Kickdown für einen betörenden (für Entspannungsfanatiker wohl aber gelegentlich einen Tick zu lauten) Sound. Die serienmäßige Achtgangautomatik ermöglicht entspanntes Gleiten ebenso wie zügige Sprints und gefällt vor allem, weil sie auch beim Anfahren kaum eine Denkpause braucht. Dank einer direkt ansprechenden Lenkung, Wankausgleich und adaptiven Dämpfern ist auch das Handling so agil, dass man nie das Gefühl hat, hier in Gediegenheit gefangen zu sein oder tatsächlich ein 5-Meter-Schiff zu steuern.

Die Größe wird allerdings im Innenraum sehr deutlich. Der Fahrer hat alles im Griff. Auch der vergleichsweise große Abstand zum Beifahrer, der zudem durch die sehr breite Mittelkonsole auf Distanz gehalten wird, macht hier sofort klar, wer der Kapitän an Bord ist. Es gibt genügend Ablagefächer in Reichweite, die Instrumente sind perfekt arrangiert (obwohl auch der gegen Aufpreis von 1940 Euro im Profi-Navigations-Paket erhältliche 10-Zoll-Monitor das iDrive nur wenig erträglicher macht), wobei sich vor allem das Head-Up-Display (1390 Euro Aufpreis) schnell hervortut, das die wichtigsten Informationen zur Fahrt direkt ins Blickfeld des Piloten in die Windschutzscheibe projiziert.

Auch sonst ist der Wagen förmlich vollgestopft mit Helferlein. Die üppige Aufpreisliste hat an die 50 Positionen. Wählt man alle Extras, kommen zum Listenpreis zwar noch einmal gut 20.000 Euro dazu. Doch dann kann man im GT sicher sein: Mehr 5er geht wirklich nicht.

Neben dem Ambiente und der Ausstattung ist auch der Radstand mit 3,07 Metern auf 7er-Niveau. Vor allem im Fond haben die Passagiere ein fürstliches Platzangebot. Besonders lobenswert: Obwohl das Dach hinten stark abfällt, gibt es auch genug Kopffreiheit.

Womit wir beim Design sind. BMW verkauft das Auto als einzigartige Innovation und behauptet, mit dem 5er GT quasi ein neues Segment geschaffen zu haben. Doch in Wirklichkeit ist er schlicht eine Kreuzung. Eine Limousine mit der Linienführung eines Coupés, dem Platzangebot eines Kombis und einer Karosseriehöhe, die nicht allzu weit vom SUV entfernt ist. Das ist insgesamt durchaus mutig. Der 5er GT hat in jedem Fall die optische Autorität, die man in dieser Preisklasse verlangen darf. Er ist aber dazu auch noch mutig designt und beinahe extrovertiert – fraglich, ob die Kunden diese Eigenschaften schätzen. Zumal in der Gesamtanmutung die Harmonie zwischen wuchtiger Front und der leichten Linienführung im Heck fehlt.

Das hat keineswegs nur ästhetische Folgen, sondern führt auch zu ganz praktischen Mängeln. An erster Stelle ist dabei die Sicht nach hinten zu nennen. Durch das steil abfallende Dach kann man vor allem zur Seite quasi nichts erkennen, auch die Sicht gerade nach hinten ist sehr beschränkt. Eine Einparkhilfe ist zwar serienmäßig, doch ohne die Rückfahrkamera (760 Euro Aufpreis und beinahe ein Pflicht-Accessoire) lässt sich der 5er GT quasi nicht einparken.

Auch in punkto Vielseitigkeit gibt es deutliche Punktabzüge: Der Kofferraum ist kleiner als bei der 5er-Limousine; selbst wenn man von allen Möglichkeiten der Stauraumerweiterung Gebrauch macht und das Ladevolumen damit auf 1700 Liter erhöht, ist die Ladefläche noch deutlich kleiner als beispielsweise im E-Klasse-Kombi von Mercedes. Die Sinnhaftigkeit einer zweigeteilten Heckklappe (eine Idee, die BMW hier von Skoda übernommen hat) erschließt sich auch nicht.

Wer einen Alleskönner will, ist hier also verkehrt. Wer Sportlichkeit sucht, braucht kein so gewaltiges Auto. Ein bisschen scheitert der 5er GT also am eigenen Konzept. Am ehesten ist er etwas für alle, für die es in jeder Hinsicht etwas mehr sein darf, denen ein 7er aber schlicht zu protzig ist.

Apropos etwas mehr: Mit einem Testverbrauch sehr deutlich über zehn Litern Super hat der 5er GT auch ordentlich Durst, was sich schnell negativ auf die Reichweite auswirkt. Denn ein Kraftstoffreservoir von 70 Liter zeigt auch, wofür GT in diesem Fall nicht steht: großer Tank.

Diesen Text gibt es auch auf news.de.

Der kritische Blick: Fahrverbote sind Schwachsinn

Juni 23, 2010 · Posted in Ich, Kommentare, Videos, Weltgeschehen · Comment 

Die Innenministerkonferenz sitzt wieder mal zusammen. Und weil sich bei dieser Gelegenheit immer gleich ganz viele Dorfsheriffs als die härtesten beweisen wollen, gibt es mal wieder eine originelle Idee: Vor allem bei jugendlichen Straftätern könne ein Fahrverbot abschreckender wirken als eine Geld- oder Haftstrafe. Deshalb könnten demnächst auch kleinere Eigentums- oder Körperdelikte mit einem Führerscheinentzug bestraft werden. Ich meine: Schwachsinn. Wer sich das ausgedacht hat, verliert die Realität aus dem Blick – und die Gerechtigkeit.

Mehr Kommentare zu aktuellen Themen gibt es bei den News.de-Videos.

Ein iPod auf Rädern

Juni 5, 2009 · Posted in Artikel, Weltgeschehen · Comment 

Ein paar Monate habe ich auf das Auto gewartet (der Andrang war zu groß) und dann zwei Wochen lang den Fiat 500 getestet. Der Hype ist berechtigt. Die Wiederbelebung des legendären Nuova 500 sieht nicht nur schick aus, sondern macht auch Spaß und ist für einen Kleinstwagen zudem enorm praktisch. So geht Auto heute.

Den kompletten Artikel samt einer Fotostrecke zum Fiat 500 gibt es auf news.de.

Paradiesvogel aus dem hohen Norden

Mai 2, 2009 · Posted in Artikel, Weltgeschehen · Comment 

Sportlichkeit? Futuristisches Design? Extravaganz? Nicht gerade die Schlagwörter, die man mit Volvo verbindet. Doch beim C30, dem Nachfolger des legendären “Schneewittchensargs”, lassen die schwedischen Designer ihrer Fantasie einmal komplett freien Lauf. Das macht Spaß – und ist auch noch gewohnt sicher und enorm komfortabel.

Den kompletten Fahrbericht mit einer hübschen Fotostrecke gibt es bei news.de.

Politik für das System

März 4, 2009 · Posted in Kommentare, Weltgeschehen · Comment 

Opel soll keine Staatshilfen bekommen. Diese Entscheidung der Politik selbst in einem Superwahljahr zeigt, wie schlimm es um den deutschen Autobauer steht und wie waghalsig ein Einsatz für Opel wäre. Trotzdem ist das Nein zur Rettungsaktion ein Schlag ins Gesicht der Mitarbeiter.

Den kompletten Kommentar gibt es auf news.de.

Die Auto-Krise ist selbstgemacht

November 1, 2008 · Posted in Artikel, Weltgeschehen · Comment 

Opel stirbt vielleicht, bei BMW wachsen die Bäume plötzlich nicht mehr in den Himmel und die Händler und Zulieferer bibbern gleich massenweise. Produktionsstopps, Kurzarbeit, Entlassungen. Gewinnwarnungen, Staatshilfe, Insolvenzen: Die Wirtschaftskrise scheint vielen etablierten Unternehmen in der Autobranche mächtig zuzusetzen. Doch sie ist nicht die einzige Ursache für den Niedergang. Die Hersteller haben selbst genug falsch gemacht – und beispielsweise in Deutschland jahrelang am Kunden vorbei produziert.

Den kompletten Artikel gibt es auf news.de.

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