Beastie Boys


Plattencover des Albums "Ripe" von Slug

Hingehört: Slug – „Ripe“

Auf Tournee mit Field Music gewann Ian Black die Erkenntnis: Eine eigene Band ist eine feine Sache. Jetzt hat er mit Slug seine Ein-Mann-Combo am Start, und eine Musik, die reichlich Überraschungen bietet.


Hingehört: Rae Sremmurd – „SremmLife“

Rae Sremmurd kommen aus der Geburtsstadt von Elvis Presley, machen auf ihrem Debütalbum „SremmLife“ allerdings HipHop. Und zwar mit einer höchst kurzweiligen Frische und Unschuld.

Frische und Energie machen Rae Sremmurd aus.

Als "Horror Country" gilt die Musik von Graveyard Train. Das Cover passt dazu.

Hingehört: Graveyard Train – „Hollow“

Mit ihrem „Horror Country“ haben Graveyard Train in Australien viele Freunde gefunden. Ihr drittes Album „Hollow“ gibt es jetzt auch in Deutschland – jovial, unterhaltsam und ohne stilistische Scheuklappen.


Hingehört: Boom Bip – „Zig Zaj“

Gemeinsam mit Gruff Rhys hat Boom Bip zuletzt als Neon Neon groß abgeräumt. Sein viertes Soloalbum ist allerdings eine Enttäuschung. „Zig Zaj“ ist nicht schlecht, aber sie hat nichts Besonderes oder gar Bewegendes.

Viel Coolness und prominente Gäste: "Zig Zaj" hat trotzdem nichts Besonderes.

Mega-plakativ: Hard-Fi wollen mit "Killer Sounds" auf Nummer sicher gehen.

Hingehört: Hard-Fi – „Killer Sounds“ 1

Hard-Fi wissen noch immer, wie es geht, zeigt ihr drittes Album. Trotzdem enthält auch „Killer Sounds“ eine Spur von Enttäuschung. Die Band scheitert nach wie vor in erster Linie an ihren überbordenden Ambitionen.


Futter für die Ohren mit Depeche Mode, Lykke Li und Superpunk

Nachträgliche Ostereier im praktischen MP3-Format: Auch heute gibt es wieder Futter für die Ohren auf der shitesite, das bedeutet: neue Musik, kostenlos, legal. Den Anfang machen Rubik, die sich auf ihrem dritten Album Solar unfassbar abenteuerlustig präsentieren. Ein gutes Beispiel dafür ist Solar Death March, das die Finnen auf ihrer […]

Depeche Mode geben einen Vorgeschmack auf ihr Remix-Album. Foto: Emi

Aus 2 mach 1 heißt das Prinzip von "Fettes/Brot".

Hingehört: Fettes Brot – „Fettes/Brot“ 6

„Fettes/Brot“ ist so etwas wie ein Best Of der beiden Livealben, die Fettes Brot im Februar schon auf zwei CDs verteilt hatten. Für Fans in jedem Fall ein Pflichtprogramm, denn selbst die bekanntesten Hits erscheinen in inspirierten und überraschenden Versionen.


Bonaparte, Centraltheater, Leipzig 1

Man muss das wohl, ähm, levée en masse nennen. Schließlich spielen hier Bonaparte. Und was da im Centraltheater Leipzig passiert, schon beim ersten Song Do You Want To Party, das sieht von oben (also vom Rang auf das Parkett schauend) betrachtet aus wie ein Sturmlauf, ein Aufruhr, eine Revolution. Die […]

Bonaparte sind die Meister des digitalen Prinzips. Foto: Melissa Hostetler

Southside, Neuhausen ob Eck 1

Es gibt ein paar Dinge, die man auf einem Rockfestival nicht mehr sehen will. Die aufblasbaren Telekom-Hände zum Beispiel. Jungs mit „Abi 2006“-T-Shirts, die versuchen, ein Dixie-Klo umzuwerfen. Zelte, in denen zu horrenden Preisen T-Shirts verkauft werden, die man in der realen Welt außerhalb des Festivalgeländes ohnehin allenfalls zum Tapezieren […]

Keine Band wird so geliebt wie seine: Kele Okereke von Bloc Party. Foto: FKP Scorpio