Geschichte


Durchgelesen: Peter Frankopan – „Licht aus dem Osten“




Wie sieht die Weltgeschichte eigentlich aus, wenn man sie nicht durch die europäische Brille betrachtet, sondern aus der Sicht des Nahen und Mittleren Ostens? Der britische Historiker Peter Frankopan nimmt in „Licht aus dem Osten“ diese Perspektive ein. Sein Buch ist ungemein erhellend – und gerade angesichts aktueller Konflikte äußerst mutig und wichtig.

Licht aus dem Osten Peter Frankopan Kritik Rezension

Ian Kershaw Höllensturz Kritik Rezension

Durchgelesen: Ian Kershaw – „Höllensturz“




Kompakt, gut lesbar und wirklich europäisch: Ian Kershaws „Höllensturz“ ist ein wunderbares Handbuch für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts, und eine Mahnung an Europa, seinen Willen zur Einheit nicht zu gering zu schätzen.


Cover des Buchs Zeit von Alexander Demandt

Durchgelesen: Alexander Demandt – „Zeit“




Wie prägt unser Verständnis von Zeit den Blick auf die Welt? Wie haben Menschen in früheren Epochen – im Wortsinne – getickt? Althistoriker Alexander Demandt beantwortet diese Fragen in „Zeit. Eine Kulturgeschichte“ manchmal etwas zu genau.


Draufgeschaut: Johanna von Orleans




Vom Bauernmädchen zur Feldherrin zur Hexe zur Heiligen: Luc Besson macht in der Verfilmung der Lebensgeschichte von Johanna von Orleans fast alles richtig.

Szene aus dem Film Johanna von Orleans mit Milla Jovovich

Cover des Buchs Papier von Alexander Monro bei Bertelsmann

Durchgelesen: Alexander Monro – „Papier“




„Papier ist geduldig“, sagt ein Sprichwort – und diese Eigenschaft scheint Alexander Monro für seine arg langweilige Kulturgeschichte des Papiers auch von seinen Lesern zu erwarten.


Draufgeschaut: Das Meer am Morgen




Ein deutsches Massaker im besetzten Frankreich verfilmt Volker Schlöndorff in „Das Meer am Morgen“, basierend auf wahren Ereignissen. Ein eindrucksvolles Werk über den Unterschied von Willkür und Schicksal.

Guy (Léo Paul Salmain, rechts) soll hingerichtet werden.

Pippig (Florian Stetter) will einen kleinen Jungen retten.

Draufgeschaut: Nackt unter Wölfen




Ein KZ-Häftling will kurz vor Ende des Krieges einen kleinen Jungen retten und gefährdet damit einen geplanten Aufstand der Insassen gegen die SS. Die Neuverfilmung von „Nackt unter Wölfen“ ist nicht so gut wie das Buch und die Defa-Adaption, aber noch immer ein eindrucksvolles Plädoyer für Humanität.


Durchgelesen: Leo Tolstoi – „Krieg und Frieden“ 2




Als der „Meister aller Meister“ wurde Leo Tolstoi schon von seinen Zeitgenossen für „Krieg und Frieden“ gepriesen. Das Buch seziert die Ära politisch, philosophisch und historisch, es wird Liebesgeschichte, Psychogramm, Reportage und Chronik. Weltgeschichte als Dichtkunst.

"Krieg und Frieden" seziert eine Ära seziert die Ära politisch, philosophisch und historisch.

Francisco Goya (Stellan Skarsgård) soll sich für seine Muse einsetzen.

Draufgeschaut: Goyas Geister




Natalie Portman lässt sich foltern, ein Priester wird zum Atheisten und ausgerechnet ein Schwede spielt einen der größten Künstler Spaniens. Das sind nur einige der seltsamen Aspekte von „Goyas Geister“. Regisseur Miloš Forman macht daraus einen Film, der zumindest als Augenschmaus funktioniert.


Draufgeschaut: Unsere Mütter, unsere Väter




Fünf Freunde mitten im Zweiten Weltkrieg: „Unsere Mütter, unsere Väter“ ist manchmal stereotyp und manchmal unglaubwürdig, aber dennoch ein wertvolles Porträt einer Generation.

Fünf Freunde genießen ihren letzten Abend, bevor sie sich der Realität des Kriegs stellen.