Karoline Herfurth


Draufgeschaut: Im Winter ein Jahr

Auf einem Gemälde soll die junge Lilli wieder mit ihrem toten Bruder vereint sein, daraufhin hinterfragt sie ihr ganzes Leben. „Im Winter ein Jahr“ wird getragen von starken Schauspielern, übertreibt aber seine eigene Zurückhaltung.

Im Winter ein Jahr Kritik Rezension

Fack ju Göhte Kritik Rezension

Draufgeschaut: Fack ju Göhte

Ein Ex-Knacki wird versehentlich zum Gesamtschul-Lehrer und bekommt mit rabiaten Methoden endlich die gefürchteten Problemschüler in den Griff. Was konventionell und abgeschmackt klingt, entpuppt sich in „Fack Ju Göhte“ als rasante, freche und erstaunlich mutige Komödie.


Der Vorleser

Der 15-jährige Michael beginnt eine Affäre mit einer älteren Frau, die aus Vorlesen und Sex besteht. Jahre später trifft er sie wieder und erfährt ihre schockierende Biografie. „Der Vorleser“ funktioniert vor allem, weil die brisante Romanverfilmung eher Fragen stellt als Antworten in Aussicht stellt – und weil Kate Winslet mitspielt.

Einen Sommer lang haben Hanna (Kate Winslet) und Michael (David Kross) eine Affäre.

Marie (Sebastian Urzendowsky, links) und Gretel (Karoline Herfurth) werden von Konkurrenten zu Freundinnen.

Berlin 36

Im Hochsprung bei den Olypmpischen Sommerspielen 1936 in Berlin hat Gretel Bergmann gute Chancen auf die Goldmedaille. Doch sie ist Jüdin – und soll deshalb auf keinen Fall für Deutschland antreten. „Berlin 36“ scheitert gerade deshalb an dieser Geschichte, weil der Film unbedingt authentisch sein will.


Draufgeschaut: Das Wunder von Berlin

Als Punk in der DDR hat es Marco nicht leicht. Erst recht nicht, als er seinen Wehrdienst leisten soll – während ringsum das Land zusammenbricht. „Das Wunder von Berlin“ ist ein spannendes Familiendrama, das geschickt der Ostalgie-, Klamauk- oder Nationalismusfalle ausweicht.

Marco (Kostja Ullmann) sorgt als Punk in der DDR für Aufsehen.

Draufgeschaut: Mädchen, Mädchen

Jungs sind entweder doof oder schon vergeben. Das ist das Problem von Inken und ihren Freundinnen. „Mädchen, Mädchen“ wird eine leidliche amüsante Gagparade auf BRAVO-Niveau.

Inken (Diana Amft, links) und ihre Freundinnen haben kein Glück mit Jungs.

Regisseur Bennie (Tom Schilling, links) hat mit seiner Hauptdarstellerin und dem Produzenten zu kämpfen.

Draufgeschaut: Pornorama 1

„Pornorama“ ist ein leichtgewichtiger Spaß mit einigen Peinlichkeiten – über einen Taugenichts, der mit Sexfilmen das große Geld machen will.


Draufgeschaut: Crazy 1

Benny kommt als Neuling ins Internat und träumt dort von Anerkennung und heißen Flirts. „Crazy“ funktioniert auch als Film, nicht nur wegen der Romanvorlage.

Benjamin (Robert Stadlober) kämpft mit Mathe - und seinen Mitschülern.