RomCom


Draufgeschaut: Drunter und Brüder

Charlotte ist mit einem erfolgreichen Arzt verheiratet – und schläft mit seinem Bruder. Rasant, freizügig und mit viel Selbstironie macht „Drunter und Brüder“ daraus eine wunderbare TV-Komödie.

Szene aus dem Film Drunter und Brüder mit Steve Windolf und Stephan Luca

Szene aus Schlussmacher mit Matthias Schweighöfer und Milan Peschel

Draufgeschaut: Schlussmacher

Pauls Beruf ist es, Beziehungen zu beenden im Auftrag derer, die sich selbst nicht trauen. Dann hat er allerdings einen notorischen Romantiker an der Backe. Das wäre guter Komödienstoff, doch „Schlussmacher“ setzt stattdessen leider lieber auf platte Gags.


Draufgeschaut: Fast verheiratet

Verliebt? Aber hallo! Verlobt? Auch schon geschafft. Verheiratet? Da hakt es bei Tom und Violet. Nicholas Stoller macht daraus eine sehr kurzweilige RomCom mit einem erfreulichen Hang zum Absurden.

Szene aus dem Film "Fast verheiratet" mit Emily Blunt und Jason Segel

Die Schein-Ehe von Ines (Diana Amft) und Moritz (Florian Lukas) droht aufzufliegen.

Draufgeschaut: Wir tun es für Geld

Mit einer Schein-Ehe wollen Ines und Moritz gemeinsam Steuern sparen. Blöd nur, dass direkt gegenüber ihr Finanzbeamter einzieht. Die Romanverfilmung „Wir tun es für Geld“ ist sympatisch, aber nicht gerade einleuchtend besetzt.


Draufgeschaut: Männerherzen 2

Im zweiten Teil von „Männerherzen“ gibt es keine umständliche Einführung mehr, dafür noch mehr Spaß und erstaunliche wenige Klischees. Mit der Quintessenz: Männer sind hoffnungslose Fälle.

Susanne (Nadja Uhl) will endlich Sex mit Günther (Christian Ulmen).

Sarah (Sandra Bullock) trifft Ben (Ben Affleck) auf dem Weg zu seiner Hochzeit.

Draufgeschaut: Auf die stürmische Art

Auf der Fahrt zu seiner eigenen Hochzeit trifft Ben lauter Menschen, die ihm vom Fluch der Ehe berichten. „Auf die stürmische Art“ ist eine sehr plumpe RomCom über die Torschlusspanik.


Draufgeschaut: Wenn Liebe so einfach wäre

Seit zehn Jahren sind Jane und Jake geschieden. Er hat eine deutlich jüngere Frau geheiratet, sie leidet an ihrem Dasein als alternde Geschiedene – bis Jake plötzlich wieder mit ihr flirtet. „Wenn Liebe so einfach wäre“ ist in der Ausgangssituation originell, in der Umsetzung allerdings brav.

Jane (Meryl Streep) flirtet wieder mit ihrem Ex-Mann Jake (Alec Baldwin).

Georgina (Heather Graham, links) und ihre Freundin Clem (Mia Kirshner) schmieden Babypläne.

Draufgeschaut: Last Minute Baby

Nur noch eine einzige Eizelle! Nur noch vier fruchtbare Tage! Und kein Mann zur Hand! Die 34-jährige Georgina (Heather Graham) erlebt in „Last Minute Baby“ die ultimative Torschlusspanik. Daraus wird eine peinliche Komödie ohne Esprit, dafür aber mit der Botschaft: Ohne Kinder müssen Frauen wertlos sein.


Draufgeschaut: Lieber verliebt

„Lieber verliebt“ ist so abstrus, lieblos und vorhersehbar, dass es beinahe einer Beleidigung des Zuschauers gleichkommt.

Aram (Justin Bartha) arbeitet als Babysitter für Sandy (Catherine Zeta-Jones).

Bei einem Besuch in London trifft Harvey (Dustin Hoffman) auf Kate (Emma Thompson).

Draufgeschaut: Liebe auf den zweiten Blick

Als sich Harvey und Kate in London begegnen, stecken beide gerade in einer Lebenskrise. Sie zoffen sich, dann flirten sie, dann stehen sie vor der Frage, ob sie vielleicht das Glück getroffen haben in einem völlig unerwarteten Moment. „Liebe auf den zweiten Blick“ macht daraus eine einfühlsame, geruhsame Liebeskomödie.


Draufgeschaut: Kein Sex ist auch keine Lösung

Ein Aufreißer entdeckt, dass Frauen auch außerhalb des Betts interessant sein können, doch er beißt sich bei seiner Angebeteten die Zähne aus. „Kein Sex ist auch keine Lösung“ erzählt diesen Plot mit hübscher Ästhetik und wenig Ideen.

Sex ja, Beziehung nein. Das ist das Prinzip von Tom (Stephan Luca) und Elisa (Marleen Lohse).

Sarah (Alexandra Maria Lara) weiß nicht, dass Alex (Matthias Schweighöfer) ein Mann ist.

Draufgeschaut: Rubbeldiekatz

Alexander ist Schauspieler und bekommt keine Rollen – bis er sich als Frau ausgibt. „Rubbeldiekatz“ ist leider sehr lang und sehr unausgegoren.


Draufgeschaut: Sind denn alle Männer Schweine?

Ein Stromschlag führt dazu, dass Maja plötzlich die Gedanken von Männern lesen kann. Das führt in einem Sat.1-Film natürlich zur Frage „Sind denn alle Männer Schweine?“ und reichlich Klischees, immerhin umrandet von einer brauchbaren Story.

Maja (Valerie Niehaus) will den Fall gegen Hanno (Oliver Mommsen) unbedingt gewinnen.

Adam (Ashton Kutcher) und Emma (Natalie Portman) sind Sexfreunde.

Draufgeschaut: Freundschaft Plus

Adam und Emma schließen einen Pakt: Zusätzlich zu ihrer Freundschaft haben sie ab und zu unverbindlichen Sex. „Freundschaft Plus“ ist solide RomCom-Genrekost mit einer kleinen Extra-Dosis Emanzipation.


Draufgeschaut: Herztöne

Nach einem One Night Stand merkt die Klatsch-Reporterin Lissie: Der Mann, mit dem sie gerade die Nacht verbracht hat, ist der künftige Gatte der dänischen Kronprinzessin. Das wäre eine tolle Story, blöderweise hat sie sich aber verliebt. „Herztöne“, nach dem Roman von Katja Kessler, ist auch als Verfilmung schwer erträglicher Schmonzes.

Lissie (Jennifer Ulrich, rechts) will ihre Chefin Carmen (Andrea Sawatzki) beeindrucken.