Suhrkamp


Martin Walser – „Ein fliehendes Pferd“

Im Urlaub begegnet Helmut seinem ehemaligen Schulfreund Klaus, und beide Männer erkennen das Ausmaß ihrer Midlife Crisis. Martin Walser seziert in „Das fliehende Pferd“ punktgenau die Resignation.

Martin Walser Ein fliehendes Pferd Kritik Rezension

James Joyce Dubliner Kritik Rezension

James Joyce – „Dubliner“

15 Gründe, so schnell wie möglich aus Dublin zu verschwinden – so könnte ein alternativer Titel für die erste Prosa-Veröffentlichung von James Joyce lauten. Seine Kurzgeschichten zeigen, wie trügerisch das Versprechen des Stadtlebens sein kann.


Die Geschichte eines neuen Namens Elena Ferrante Kritik Rezension

Elena Ferrante – „Die Geschichte eines neuen Namens“

Die unzertrennlichen Freundinnen Lila und Lenù driften in Band zwei der neapolitanischen Saga von Elena Ferrante auseinander. Gerade dieser Zwiespalt aus Symbiose und Wettbewerb macht „Die Geschichte eines neuen Namens“ so spannend.


Clemens Setz Indigo Kritik Rezension

Clemens J. Setz – „Indigo“

Wer einem Indigo-Kind begegnet, wird innerhalb weniger Sekuden krank. Aus dieser Idee konstruiert der Österreicher Clemens J. Setz einen schockierenden Roman mit einer faszinierenden Erzähler-Perspektive.


T.S. Eliot – „Old Possums Katzenbuch“

Kurzweilig und skurril spürt T.S. Eliot in den hier versammelten Gedichten dem Charakter der Katze nach. Das unscheinbare Büchlein wurde zur Volage für den Musical-Welterfolg „Cats“.

Old Possums Katzenbuch T.S. Eliot Rezension Kritik

Wittgensteins Neffe Thomas Bernhard Kritik Rezension

Thomas Bernhard – „Wittgensteins Neffe“

Thomas Bernhard war mehr als zehn Jahre eng mit Paul Wittgenstein befreundet und zeichnet die Geschichte dieser Beziehung in dieser Erzählung nach. „Wittgensteins Neffe“ geht dabei auch der Frage nach, welche Form und welches Maß Kreativität haben darf. um gesellschaftlich akzeptiert zu bleiben.


Bertolt Brecht – „Flüchtlingsgespräche“

Zwei Deutsche, die vor Hitler geflohen sind, analysieren in Helsinki die Lage der Welt: Die „Flüchtlingsgespräche“ von Bertolt Brecht sind enorm aktuell und auf schmerzhafte Weise süffisant.

Flüchtlingsgespräche Bertolt Brecht Kritik Rezension

Meine geniale Freundin Elena Ferrante Kritik Rezension

Elena Ferrante – „Meine geniale Freundin“

„Meine geniale Freundin“ erzählt von der Freundschaft zweier Mädchen aus Neapel. Der erste Roman dieser als vierteiliger Saga angelegten Geschichte von Elena Ferrante ist ein atemberaubender Blick auf schwierige Verhältnisse, die Kraft der Bildung und eine Beziehung, die gerade von ihrem Ungleichgewicht lebt.


Lisa Kränzler – „Lichtfang“

Lilith hasst sich selbst, Rufus hasst alle anderen – das ist die Konstellation im zweiten Roman von Lisa Kränzler. „Blickfang“ wird eine sehr authentische Geschichte über die Liebe zweier Außenseiter.

Weltschmerz eint die beiden Hauptfiguren in "Lichtfang".

Zum Weltkriegsjubiläum wird "Ginster" neu aufgelegt.

Siegfried Kracauer – „Ginster“

In „Ginster“ zeigt Siegfried Kracauer, wie das wilhelminische Deutschland auf den Ersten Weltkrieg reagierte. Die Jubiläumsausgabe fängt all das Surreale und Groteske ein, das für die Zeitgenossen mit der Wahrnehmung dieses Krieges einher ging.


Uwe Johnson – „Skizze eines Verunglückten“

Mit dem Kurzroman „Skizze eines Verunglückten“ antwortet Uwe Johnson auf Max Frischs „Skizze eines Unglücks“. Das lebt zwar von vielen Referenzen, funktioniert aber auch als humorvolle und eigenwillige Literatur.

"Skizze eines Verungluckten" ist Uwe Johnsons Replik auf einen Text von Max Frisch.

"Der Turm" ist eine Herausforderung. Aber es lohnt sich, sie anzunehmen.

Uwe Tellkamp – „Der Turm“ 4

Gab es tatsächlich noch so etwas wie moderne Meisterwerke in der deutschen Literatur? Uwe Tellkamp kommt in „Der Turm“ jedenfalls nahe ran.

Die Antwort lautet: ja.