Vadim Glowna


Die Rebellin

Eine Frau verhilft dem Fernsehen zum Durchbruch in Deutschland: „Die Rebellin“ erzählt Kriegstrauma, Technikgeschichte und Wirtschaftswunderstory, allerdings mit zu viel Lust auf Konventionen und Melodrama.

Die Rebellin Film Serie Kritik Rezension

Nike (Alice Dwyer, links) dreht einen Film mit ihrem Vater (Vadim Glowna).

Draufgeschaut: Ins Blaue

Drei junge Frauen wollen in einem VW-Bus Italien erkunden. Das ist die Idee für „Ins Blaue“, den ersten Spielfilm der jungen Regisseurin Nike. Rudolf Thome macht daraus einen Film im Film mit großer Leichtigkeit.


Draufgeschaut: Les Misérables

Aus den 2000 Seiten der Romanvorlage von Victor Hugo einen Film zu machen, ist schwierig genug. Sat1 schafft es, das Ergebnis noch weiter einzukürzen. Keine gute Idee.

Inspektor Javert (John Malkovich, links) ist hinter Jean Valjean (Gérard Depardieu) her.

Werner (Herbert Knaup) sehnt sich nach Harmonie mit seiner Frau (Katja Riemann).

Draufgeschaut: Agnes und seine Brüder

Drei Brüder, jeder ist auf seine Weise eine verkrachte Existenz, als sie sich nach langer Zeit wieder begegnen. „Agnes und seine Brüder“ ist ein trostloser, aber sehr poetischer Blick auf die vergebliche Suche nach der Freiheit.


Der alte Affe Angst

Eine Ärztin und ein Regisseur klammern sich aneinander, in erster Linie aus Ermangelung anderer Möglichkeiten auf Glück. „Der alte Affe Angst“ ist ein toll gespielter, packender und erschütternder Einblick in menschliche Abgründe.


Traude Krüger (Monica Bleibtreu, rechts) entdeckt das Talent von Jenny (Hannah Herzsprung).

Draufgeschaut: 4 Minuten

Wegen Mordes sitzt Jenny im Frauenknast. Als sie dort das Klavierspielen lernt, entwickelt sich eine besondere Beziehung zu ihrer Lehrerin. „4 Minuten“ wird ein packendes Duell zweier unfassbar starker Frauen.