Vertigo


Elen – „Blind über Rot“

Elen hat Straßenmusik gemacht und früher auf Englisch gesungen. Auf „Blind über Rot“ vereint sie Singer-Songwriter-Tugenden mit Rock-Elementen und lebt von den dabei entstehenden Widersprüchen.

Elen Blind über Rot Review Kritik

Da nich für Dendemann Review Kritik

Dendemann – „Da nich für“

Dendemann hat auf „Da nich für“ tolle Sounds und tolle Gäste am Start. Leider mangelt es seinem dritten Soloalbum an konkreten Themen, die unmittelbar funktionieren.


Bosse – „Alles ist jetzt“

Auf seinem siebten Album „Alles ist jetzt“ hat Bosse seine Stärken erkannt und verfeinert sie jetzt. Das ist leider manchmal etwas langweilig.

Bosse Alles ist jetzt Review Kritik

Handgepäck I Clueso Review Kritik

Clueso – „Handgepäck I“

Mit „Handgepäck I“ zeigt Clueso ein Ausmaß an Ernsthaftigkeit, Tiefe und Poesie, wie es ihm wohl wenige zugetraut hätten.


Chvrches – „Love Is Dead“

Ernsthaftigkeit und Eingängigkeit schließen sich bei Chvrches auch auf dem dritten Album keineswegs aus. „Love Is Dead“ setzt hingegen darauf, beide Komponenten bis zum Maximum auszureizen.

Love Is Dead Chvrches Review Kritik

I am O.K. Oliver Koletzki Review Kritik

Oliver Koletzki – „I Am O.K.“

„Oliver Koletzki, The Early Years“, könnte der Untertitel für das fünfte Album des Künstlers lauten. Auch auf „I am O.K.“ regieren Beat-Begeisterung und Stilsicherheit.


Tocotronic – „Die Unendlichkeit“

Statt Derida und Adorno haben Tocotronic auf „Die Unendlichkeit“ ein paar weitere spannende Figuren entdeckt: sich selbst. So viel Autobiographie und Eindeutigkeit war bei ihnen lange nicht mehr, und das ist sehr wohltuend.

Die Unendlichkeit Tocotronic Kritik Rezension

Bosse Kraniche Review Kritik

Bosse – „Kraniche“

Zuversicht ist das wichtigste Thema von Bosse auf „Kraniche“. Das hat zwar kein großes Geheimnis, dafür aber sehr unmittelbar.


Wanda – „Niente“

Attitüde und Inhalt passen beim dritten Album von Wanda weniger zusammen denn je: „Niente“ ist nahe am Schlager und oft unerträglich blasiert.

Wanda Niente Kritik Rezension

Clueso Neuanfang Rezension Kritik

Clueso – „Neuanfang“

Mit seinem siebten Album gelingt Clueso tatsächlich ein „Neuanfang“. Mit einem erstaunlich einfachen Rezept: Alles, was zuletzt an ihm nervte, lässt er einfach weg.


Clueso – „Stadtrandlichter Live“

Mit dem sagenhaft langweiligen „Stadtrandlichter Live“ zeigt Clueso: Er hat offensichtlich ein falsches Verständnis davon, was seine Stärken sind.

Cover des Albums Stadtrandlichter Live von Clueso

Cover von "Das Rote Album" von Tocotronic

Tocotronic – „Das Rote Album“

So kann man eine alte Liebe zu neuem Leben erwecken: Tocotronic klingen auf dem „Roten Album“, als habe ihnen jemand einen Tritt in den Hintern verpasst, kombiniert mit dem Hinweis: Es gibt eine Welt da draußen!


Kraftklub – „In Schwarz“

Sie konnten nur alles falsch machen – das war die Ausgangssituation für das zweite Album von Kraftklub. „In Schwarz“ hat in der Tat seine Schwächen. Zum Glück gleichen Kraftklub das mit einigen Krachern aus – und mit einem Glaubensbekenntnis für Underdogs.

Platinstatus und Underdog - bei Kraftklub geht das zusammen.