Wirtschaftskrise


Draufgeschaut: Kapitalismus – eine Liebesgeschichte

Den Ursachen und Folgen der Finanzkrise spürt Michael Moore in „Kapitalismus – eine Liebesgeschichte“ nach. Das ist gut gemeint und liefert einige wertvolle Hintergründe. Seine Methode als Filmemacher schadet hier aber seinem guten Anliegen.

Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte Kritik Rezension

Dead Man Working Kritik Rezension

Draufgeschaut: Dead Man Working

Ein erfolgreicher Investmentbanker stürzt sich nach einem besonders lukrativen Deal in den Tod. Sein Ziehsohn will die Gründe für den Selbstmord herausfinden und stößt auf Intrigen und Zynismus seiner Branche. „Dead Man Working“ ist zu explizit, zeigt aber gut die Mechanismen der Finanzbranche.


Durchgelesen: Joseph O’Neill – „Der Hund“

Dubai als Symbol für die Hybris das Kapitalismus – das ist die Idee von „Der Hund“. Der preisgekrönte Joseph O’Neill ist in seinem Mix aus Roman und Satire allerdings manchmal zu explizit.

Der Hund Joseph O'Neill Buchkritik Rezension

Chelsea (Sasha Grey) arbeitet als Callgirl in Manhattan.

Draufgeschaut: The Girlfried Experience

Chelsea arbeitet als Luxus-Callgirl in Manhattan. Dann glaubt sie, sich in einen Kunden verliebt zu haben. „The Girlfriend Experience“ ist schick und ambitioniert, aber leider todlangweilig.


Durchgelesen: Ted Thompson – „Land der Gewohnheit“

Er hat gekündigt, sich scheiden lassen und auf die große Freiheit gehofft, Jetzt liegt Anders‘ Leben in Trümmern. Ted Thompsons Debütroman „Land der Gewohnheit“ zeigt, wie selbst die Täter der Finanzkrise zu ihren Opfern werden.

Ted Thompson nimmt in seinem Roman einen der Täter der Finanzkrise ins Visier.

Durchgelesen: Sascha Reh – „Gibraltar“

Mit „Gibraltar“ hat Sascha Reh einen spannenden, vielschichtigen, schlauen Roman geschrieben, der auch noch den Mut hat, das dominierende Thema dieses Jahrzehnts zu behandeln: die Bankrottisierung der Welt durch das Finanzwesen.

"Gibraltar" ist zugleich ein Wirtschaftskrimi und ein Familienroman.

Zusammenhänge und Lösungen zeigt Susanne Schmidt in "Das Gesetz der Krise" auf.

Durchgelesen: Susanne Schmidt – „Das Gesetz der Krise“ 1

Autor Susanne Schmidt Titel Das Gesetz der Krise Verlag Droemer Erscheinungsjahr 2012 Bewertung *** So weit ist es also gekommen. Wirtschaftsexperten schreiben Bücher, in denen sie die Banken, die Märkte und das absolute Gewinnstreben brandmarken. Susanne Schmidt ist eine solche Expertin. Die promovierte Nationalökonomin hat zwanzig Jahre lang in leitender […]


Tim Harford – „Trial And Error“

Tim Harford ist einer der bekanntesten und unkonventionellsten Wirtschaftsjournalisten der Welt. In „Trial And Error“ zeigt er, wie Krisen und Fehler zu Verbesserungen führen können, vergisst dabei aber die emotionale Komponente.

Scheitern ist nicht schlimm, wenn man daraus lernt - das propagiert Tim Harford in "Trial And Error".

In "Sunset Park" erzählt Paul Auster erstmals aus verschiedenen Perspektiven.

Durchgelesen: Paul Auster – „Sunset Park“

Miles Heller ist die Hauptfigut im neuen Roman von Paul Auster. Er entrümpelt Häuser, die nach dem Platzen der Immobilienblase leer stehen. Der große Roman zur Finanzkrise wird „Sunset Park“ trotzdem nicht – denn Auster berauscht sich eher an der Vergangenheit statt die Gegenwart zu sezieren.


Draufgeschaut: The International

„The International“ führt die Allmacht der Finanzmäkte mit vielen spannenden Momenten, spektakulären Schauplätzen, guten Actionsequenzen und einer stimmigen Atmosphäre vor.

Louis Salinger (Clive Owen) und Eleanor Whitman (Naomi Watts) sind den kriminellen Geschäften einer Bank auf der Spur.

Der kritische Blick: Der Hokuspokus der Ratingagenturen 1

Wenn man selbst nicht mehr durchblickt, dann braucht man Berater. In der Antike haben sich die Kaiser deshalb Traumdeuter an die Seite geholt, im Mittelalter haben sie Astrologen beschäftigt. Heute erfüllen die Rating-Agenturen diese Rolle. Und sie geben selbst zu: Viel profunder als damals sind ihre Voraussagen auch nicht. Trotzdem […]


Der kritische Blick: Politik ohne Macht und Fantasie

„Alternativlos“ ist das Unwort des Jahres. Höchste Zeit, diesen Begriff einmal genauer zu betrachten, finde ich. Denn seit Beginn der Finanzkrise muss er regelmäßig als Ausrede herhalten, wenn Politikern eigentlich bloß der Mut fehlt, es drauf ankommen zu lassen oder wirklich Verantwortung zu übernehmen. Dass alles plötzlich „alternativlos“ sein soll, […]


Der kritische Blick: Ein Lob für das Sparpaket

Die Atomlobby jammert. Die Gewerkschaften sind auch empört. Dann kann das Sparpaket der Bundesregierung so unausgewogen gar nicht sein. Ich finde: Man kann das viel besser machen. Aber wichtig ist, dass es jetzt endlich mal losgeht mit dem Sparen. Und: Wenn die Politik einmal das macht, was sie vor langer […]