Wotan Wilke Möhring


Das Leben ist nichts für Feiglinge

Mit einem guten Mix aus Tragik und Leichtigket blickt „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ auf einen Familienvater, dessen Idyll von heute auf morgen zerstört wird.

Das Leben ist nichts für Feiglinge Review Kritik

Alles ist Liebe Filmkritik Rezension

Alles ist Liebe

In fünf Episoden erzählt „Alles ist Liebe“ vom Weihnachtsstress in Frankfurt. Das ist glänzend gespielt, aber in der Handlung nicht immer elegant verwoben.


Männerherzen 2

Im zweiten Teil von „Männerherzen“ gibt es keine umständliche Einführung mehr, dafür noch mehr Spaß und erstaunliche wenige Klischees. Mit der Quintessenz: Männer sind hoffnungslose Fälle.

Susanne (Nadja Uhl) will endlich Sex mit Günther (Christian Ulmen).

Douglas Burnett (Dirk Benedict) bringt Hollywood-Flair nach Unna.

Draufgeschaut: Goldene Zeiten

Ein Hollywood-Schauspieler soll der Stargast beim Golfturnier in Unna sein. Was keiner weiß: Er ist nur ein Double – und das ist nicht der einzige Schwindel rund um das Event. „Goldene Zeiten“ ist ein würdiger Abschluss für Peter Thorwarths Unna-Trilogie.


Tage des Sturms

Die „Tage des Sturms“ spielen sich in diesem Film rund um den 17. Juni 1953 ab. Allerdings nicht in Berlin, sondern in Bitterfeld. Dieser Schauplatz erweist sich als Glücksfall für den Film, der sich vorschnelle Urteile erfreulicherweise verbietet.

Alfred Mannschatz (Peter Sodann) will seine alten Überzeugungen nicht aufgeben.

Zinos (Adam Bousdoukos) hat reichlich Ärger mit seinem Restaurant.

Draufgeschaut: Soul Kitchen

Die eigene Kneipe ist oft keine gute Idee. Erst recht nicht, wenn der Koch wahnsinnig ist, der vorbestrafte Bruder Geschäftsführer werden will und das Finanzamt einem im Nacken sitzt. Fatih Akin macht aus dieser Konstellation in „Soul Kitchen“ eine herrlich energische Komödie – und eine Liebeserklärung an Hamburch.


Männerherzen

Schon lange versucht der Lebensmittelkontrolleur Günther Stobanski vergeblich sein Glück bei den Frauen. Als er andere Männer um Rat bittet, stellt er fest: Die sind auch nicht schlauer. „Männerherzen“ erzählt mit erstaunlichem Charme und grandiosem Witz von ihren Bemühungen.

Günther (Christian Ulmen) hat sich in Susanne (Nadja Uhl) verliebt.

Klaus Starck (Axel Prahl, rechts) und Mike Roth (JüŸrgen Vogel) rauben gemeinsam Banken aus.

Zwölf Winter

„Zwölf Winter“ erzählt die wahre Geschichte einer Bankräuber-Bande und wird ein sehr gelungener, erstaunlich ruhiger Krimi mit fast dokumentarischem Charakter.


Draufgeschaut: Homevideo

Als bester Fernsehfilm des Jahres 2011 wurde „Homevideo“ ausgezeichnet. Verdientermaßen: Eine Geschichte rund um Cybermobbing lässt hier alle Beteiligten in einem Schraubstock der Beklemmung enden.

Jakob (Jonas Nay) wird von seinen eigenen Freunden erpresst.

Prof. Dr. Thon (Edgar Selge, rechts) gibt den Wärtern klare Regeln mit auf den Weg.

Das Experiment

Eine wissenschaftliche Studie, bei der Corpsgeist und Gruppenzwang untersucht werden sollen, gerät außer Kontrolle. Daraus erwächst in „Das Experiment“ ein exzellenter Thriller, der letztlich infrage stellt, ob wir überhaupt rationale Wesen sind.


Draufgeschaut: Schluss mit lustig

Felix hasst Kinder. Felix liebt Maja. Das Problem: Die hat einen kleinen Sohn – und damit muss er nun irgendwie klarkommen. „Schluss mit lustig“ macht daraus einen passablen TV-Spaß.

Felix (Martin Glade, rechts) muss die Sympathien von Paul (Nikita Wokurka) gewinnen.

Sie liebten und sie schlugen sich: Marcel (Tom Schilling) und Julie (Mia Florentine Weiss).

Neben der Spur

Neben der Spur? Das ist noch milde formuliert. Die meisten Figuren in diesem seltsamen Road Movie sind eher Borderliner.


Draufgeschaut: Antikörper

Der Serienmörder Gabriel hat 13 Jungen getötet und missbraucht, nun wird er verhört. „Antikörper“ wird ein packender Thriller ohne Klischees.


Cowgirl

Nach einem Klassentreffen gibt Paula ihr altes Leben auf, brennt mit ihrer Jugendliebe durch und gerät in reichlich Schwierigkeiten. „Cowgirl“ beginnt zäh, wird dann aber eine charmante Gangsterkomödie.