Weißes Gold und schwarze Füße 1


Der Auftrag kam vor einer Weile. Mein bezaubernder Arbeitgeber hatte die Idee, dass sich das Team von news.de den Usern noch ein bisschen besser vorstellen sollte. Und zwar mit einer Serie namens „Meine Heimat“ – jeder Kollege erzählt ein bisschen von der Gegend, aus der er kommt, und macht dabei den Usern noch ein bisschen Lust darauf, auch mal dorthin zu fahren. Touristisch sollte der Text also werden, aber auch persönlich.

Damit stellte sich für mich natürlich erst einmal die Frage: Was ist Heimat? Schließlich habe ich fast die Hälfte meines Lebens dort und mittlerweile schon mehr als zehn Jahre hier verbracht – und dazwischen war ich noch einmal eine reichliche Weile ganz woanders. Ist die Heimat dort, wo man sich zuhause fühlt? Kann sie noch immer da sein, wo man inzwischen nur noch Gast ist?  Home is where the heart is? Oder doch eher: Home is where the start is?

Die Antwort fiel dann doch nicht schwer. Heimat ist da, wo man die Dinge und Menschen kennt. Die Straßennamen und die Schleichwege. Die Macken der Leute, die hier früher mal gewohnt haben. Die Legenden, die sich um den riesigen Baum am Waldrand spinnen. Wo man all das weiß – und zwar nicht aus dem Reiseführer, sondern weil man es gelernt hat, im Ort selbst – und vom Ort selbst.

Die Entscheidung fiel also auf Merkers, meine Heimat. Und glücklicherweise hat der Ort dann nicht nur die Anekdote vom kleinen Michael mit den schwarzen Füßen zu bieten. Sondern auch noch eine ziemlich spektakuläre Geschichte von einem Goldschatz der Nazis, einem Naturschauspiel und dem ewigen Sommer unter der Erde.

Meinen Beitrag zur Serie „Meine Heimat“ gibt es in voller Länge auf news.de.


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