Dallas Buyers Club
Aids ist eine Schwulenseuche, glaubt Ober-Macho Ron Woodroof. Bis er selbst infiziert ist. „Dallas Buyers Club“ erzählt von Wut, Verzweiflung und Selbstmitleid – mit einem unfassbaren Matthew McConaughey.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Aids ist eine Schwulenseuche, glaubt Ober-Macho Ron Woodroof. Bis er selbst infiziert ist. „Dallas Buyers Club“ erzählt von Wut, Verzweiflung und Selbstmitleid – mit einem unfassbaren Matthew McConaughey.
Vivaldi trifft HipHop. Robin Schulz erklingt im Orchestergewand. Diese nicht ganz neue Idee überführen die Symphoniacs in eine Musik, die oft schön klingt, aber meistens überflüssig ist.
Wenn Christine aufwacht, kann sie sich an die letzten 14 Jahre nicht mehr erinnern. Jeden Morgen. „Ich darf nicht schlafen“ ist schlau gedacht, aber zu unplausibel umgesetzt.
Mit ihrer ersten EP zeigen Anteros aus London, wie gut sich Eighties-Ästhetik, Melancholie und heitere Refrains vereinen lassen. “Bitter dream pop” nennen sie das.
Ein erfolgreicher Investmentbanker stürzt sich nach einem besonders lukrativen Deal in den Tod. Sein Ziehsohn will die Gründe für den Selbstmord herausfinden und stößt auf Intrigen und Zynismus seiner Branche. „Dead Man Working“ ist zu explizit, zeigt aber gut die Mechanismen der Finanzbranche.
Vom Hardcore-Punk zu Shoegaze: Das ist die Entwicklung, die Newmoon aus Belgien genommen haben. Ihr Debütalbum „Space“ zeigt, wie spannend dieser Genre-Clash sein kann.
Das Beste aus 20 Jahren Placebo stellt „A Place For Us To Dream“ zusammen. Und zeigt über eine Dauer von 36 Songs: Die Stimme von Brian Molko ist für diese Band schon immer Fluch und Segen zugleich.
1967 hat nicht nur großartige Musik hervorgebracht. Ernst Hofacker zeigt in seinem neuen Buch tatsächlich auf, wie Pop unsere Welt für immer veränderte.
Zu ihren Ursprüngen wollen die Kings Of Leon auf „Walls“ zurückkehren. Das gelingt meisterlich, auch wenn man merkt: Weit von ihrem Markenkern hatten sie sich sowieso nie entfernt.
Ausgerechnet eine unpolitische Stripperin gerät in „Die unbekannte Terroristin“ in Verdacht, einen islamistischen Anschlag in Sydney zu planen. Der Roman von Richard Flanagan ist aufrüttelnd, aber in seiner Kritik an Medien und Ermittlungsbehörden viel zu aufdringlich.
Mit seinem siebten Album gelingt Clueso tatsächlich ein „Neuanfang“. Mit einem erstaunlich einfachen Rezept: Alles, was zuletzt an ihm nervte, lässt er einfach weg.
Wie Techno klingen kann, wenn man ihn nicht mehr als Gebrauchsmusik interpretiert, zeigt Fritz Kalkbrenner mit seinem vierten Album „Grand Depart“.
Die Tücken des Erinnerns und die Möglichkeiten des Erzählens sind die wichtigsten Themen in Mark Henshaws sehr poetischem Roman „Der Schneekimono“.
Nach 20 Jahren habe ich endlich erkannt, was das Problem an den Sportfreunden Stiller ist: Sie propagieren die Kapitulation des Geists vor dem Gemüt.
Selbstversuch, Teil 3: Ob eine Party wirklich sofort losgehen kann, wenn gerade erst die Musik angefangen hat, überprüfe ich diesmal im Elsterartig. Und stelle fest: Dort sind Frühstarter unterwegs.