Cattle & Cane – „Home“
Wer Mumford & Sons mittlerweile zu rockig findet, dürfte an Cattle & Cane aus Middlesbrough seine Freude haben. Das Debütalbum „Home“ klingt aber oft zu gefällig und harmlos.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Wer Mumford & Sons mittlerweile zu rockig findet, dürfte an Cattle & Cane aus Middlesbrough seine Freude haben. Das Debütalbum „Home“ klingt aber oft zu gefällig und harmlos.
Texte aus vier Generationen der Familie Mann versammelt dieses Lesebuch, ergänzt um eine Kurzbiographie. Das liefert spannende Einblicke ins Familienleben und zeigt auch, wie groß der literarische Wettbewerb im Hause Mann war.
„Hangover“ + „The Hunger Games“ = „The Hungover Games“. Ungefähr so witzig wie dieser Titel ist auch der gesamte Film, der als Parodie vor allem dann funktioniert, wenn er unter die Gürtellinie zielt.
Hohe Songwriterkunst bietet Haley Bonar auf ihrem fünften Album. Noch besser werden die Lieder von „Impossible Dream“, weil sie eine ganze Band hat, um sie zu veredeln.
„Give A Glimpse Of What Yer Not“ ist das vierte Album seit der Wiedervereinigung von Dinosaur Jr in Originalbesetzung. Das Trio klingt erfreulich hungrig und schafft es, seinen Horizont zu erweitern, ohne seinem Sound untreu zu werden.
Auch auf ihrem fünften Album „Boy King“ sind die Wild Beasts kraftvoll, modern und getragen von einer ganz eigenen Ästhetik – und natürlich von ihrer Sexbesessenheit.
Wie kann man so fies schreien, drei Alben lang? Das ist die wichtigste Frage, die sich bei Departures aus Glasgow und ihrer neuen Platte „Death Touches Us, From The Moment We Begin To Love“ stellt.
Die Autobiografie von Udo Lindenberg zeigt, wie konsequent er als Junge aus der miefigen Nachkriegs-Provinz den Traum vom schillernden Rockstar verfolgt hat. „Panikpräsident“ erinnert zudem daran: Ohne ihn wäre Rock mit deutschen Texten noch immer eine sehr seltsame Idee.
Sehr durchgeknallt und sehr spannend klingt Eric Copeland auf „Black Bubblegum“. Kein Wunder: Die Tracks waren eigentlich gar nicht für eine Veröffentlichung gedacht.
Die Handlung? Löchrig. Die Figurenzeichnung? Unausgegoren. „Tron: Legacy“ ist trotzdem ein Vergnügen, dank cooler Atmosphäre und spektakulärer Optik.
Eigen und eigenständig ist Der Herr Polaris. „Mehr innen als außen“ zeigt, wie viel Arbeit manchmal hinter dem Eindruck von Intuitivem steckt.
Affen regieren, die Menschen sind Sklaven: Aus dieser Konstellation ist 1968 mit „Planet der Affen“ ein Filmklassiker entstanden. Die Neuinterpretation von Tim Burton ist optisch spektakulär, aber inhaltlich enttäuschend.
Der Wolf versucht ein Comeback – und zeigt damit, wie gewaltig die Idee mit Rap auf Deutsch hätte scheitern kann, wenn das nötige Talent fehlt.
Mit seinem Reiseroman „Globus Dei“ verarscht Helge Schneider sehr gekonnt Bücher wie „Ich bin dann mal weg“ – und zwar, bevor die Pilgerweg-Geschichte von Hape Kerkeling überhaupt erschienen ist,
Adam Olenius, Frontmann der wunderbaren Shout Out Louds, hat seine erste Solo-EP gemacht. Die fünf Lieder sind persönlicher als das Werk seiner Band, aber genauso schön.