Christoffer Carlsson – „Schmutziger Schnee“
Im zweiten Fall seines Kommissars Leo Junker lenkt Christoffer Carlsson den Blick auf ein (auch in Schweden) hoch aktuelles Thema: Die Ermittlungsarbeit führt in die neue Rechte.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Im zweiten Fall seines Kommissars Leo Junker lenkt Christoffer Carlsson den Blick auf ein (auch in Schweden) hoch aktuelles Thema: Die Ermittlungsarbeit führt in die neue Rechte.
Wie eine Musik, für die es kein Zeitalter gibt, klingt das dritte Album von Promise & The Monster. Kein Wunder: „Feed The Fire“ spielt in einer quasi-apokalyptischen Welt.
Ariane ist Hausfrau und Mutter, ihr Mann glaubt, diese Aufgaben seien das pure Vergnügen. Um ihm zu zeigen, wie stressig ihr Leben wirklich ist, tauscht sie ein Jahr lang die Rollen mit ihm. „Auf der anderen Seite des Bettes“ ist eine sehr konventionelle Komödie mit sehr wenig Humor.
Aus ihrer konsequent verfolgten Indie-Ästhetik bezieht die Musik von Alex G auch auf seinem siebten Album ihren Charme.
Ausgerechnet ein 1979 geborener Ire hat mit „Alles Stehende verdampft“ den ultimativen Roman zur Reaktorkatastrophe von Tschernobyl geschrieben.
„Where Have You Been All My Life?“ ist ein halbes Live- und ein halbes Best-Of-Album. In jedem Fall zeigt es, wie es die wunderbaren Lieder der Villagers schaffen, innig, warm und kuscheltauglich zu werden, ohne kitschig zu sein.
Charlotte ist mit einem erfolgreichen Arzt verheiratet – und schläft mit seinem Bruder. Rasant, freizügig und mit viel Selbstironie macht „Drunter und Brüder“ daraus eine wunderbare TV-Komödie.
Wut erwartet man natürlich bei Public Image Ltd. Das elfte Album der Band überrascht aber auch mit Stilbrüchen.
Nach Pornokarriere und Kinorollen hat Sasha Grey nun einen Roman geschrieben. Natürlich geht es in „The Juliette Society“ um Sex.
Auch mit seinem vierten Album „Purpose“ bricht Justin Bieber wieder alle Rekorde. Hört man sich die Platte an, fragt sich nur: Warum? Und warum fängt er mit dem Mega-Erfolg so wenig an?
Kaum aus dem Knast raus, plant Trojan schon wieder den nächsten Überfall. „Im Schatten“ zitiert geschickt die Elemente des film noir, ist aber auch weitgehend langweilig.
Man hätte eher auf den Drogentod von Pete Doherty gewettet als auf ein drittes Album der Libertines. „Anthems For Doomed Youth“ ist ein Kraftakt.
Wie prägt unser Verständnis von Zeit den Blick auf die Welt? Wie haben Menschen in früheren Epochen – im Wortsinne – getickt? Althistoriker Alexander Demandt beantwortet diese Fragen in „Zeit. Eine Kulturgeschichte“ manchmal etwas zu genau.
Verstreute Raritäten aus zwölf Karrierejahren hat Cass McCombs auf „A Folk Set Apart“ versammelt. Das taugt auch wunderbar als Einführung ins Werk das kalifornischen Songwriters.
Holly braucht eine Bleibe – und findet in der neuen WG auch gleich eine beste Freundin. Die erweist sich dann allerdings als Psychopathin. Klingt bekannt? „Weiblich, ledig, jung sucht… 2“ tarnt sich als Forsetzung, ist aber in Wirklichkeit ein sehr uninspiriertes Remake.