Ryley Walker – „Primrose Green“
Improvisiert, mäandernd und traumwandlerisch kommt das zweite Album von Ryley Walker daher. „Primrose Green“ zeigt: Der Mann aus Chicago ist ein Singer-Songwriter, der nicht gerne singt und kaum echte Songs schreibt.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Improvisiert, mäandernd und traumwandlerisch kommt das zweite Album von Ryley Walker daher. „Primrose Green“ zeigt: Der Mann aus Chicago ist ein Singer-Songwriter, der nicht gerne singt und kaum echte Songs schreibt.
The Devil Makes Three zeigen im Conne Island: Man braucht kein Schlagzeug, um Leipzig zum Tanzen zu bringen.
Ein KZ-Häftling will kurz vor Ende des Krieges einen kleinen Jungen retten und gefährdet damit einen geplanten Aufstand der Insassen gegen die SS. Die Neuverfilmung von „Nackt unter Wölfen“ ist nicht so gut wie das Buch und die Defa-Adaption, aber noch immer ein eindrucksvolles Plädoyer für Humanität.
Vor nur 300 Fans präsentierte Herbert Grönemeyer seine neuen Songs live. Jetzt gibt es einen Konzertmitschnitt. Der hat seine Momente – sieht aber manchmal aus wie ein CDU-Parteitag.
Kann eine Kuh ein Buch schreiben? In der Welt von Schauspieler David Duchovny ist das offensichtlich kein Problem. Sein erster Roman „Heilige Kuh“ ist ein großer Spaß, nicht nur für Vegetarier.
Fast ohne den Rest der Band hat Ian Parton das vierte Album des Go! Team gebastelt. Die Stimmen kommen von unbekannten Sängerinnen aus dem Internet, die Melodien anscheinend direkt aus dem Himmel. Wunderbar.
Frank liebt einen Mann. Cathy schwärmt für ihren schwarzen Gärtner. Wie unmöglich beides im Amerika des Jahres 1957 war, zeigt „Dem Himmel so fern“.
Folktronica von den Färöer Inseln: Die Musik von Eivør klingt oft, als sei sie schon 300 Jahre alt – und habe seitdem den einen oder anderen Poltergeist getroffen.
Die Geschichte einer Ostrock-Band erzählt Alexander Osang in seinem neuen Roman. „Comeback“ handelt auch davon, wie schwer es ist, eine Utopie zu vergessen.
Folkpop ohne Angst vor großen Melodien und großen Gefühlen spielen Seafret auf ihrer zweiten EP „Oceans“. Vom Meer können die beiden Engländer ohnehin ein Lied singen.
In der Theaterwelt des Londoner West Ends lässt Sadie Jones ihren vierten Roman spielen. „Jahre wie diese“ erzählt aber auch von einer großen Liebe, mit enormer emotionaler Tiefe und Wahrhaftigkeit.
Modest Mouse halten auf ihrem ersten Album nach acht Jahren der Menschheit den Spiegel vor. „Strangers To Ourselves“ klingt engagiert, abwechslungsreich und erstaunlich spaßig.
Zwei Models und ein Fashion-Blogger machen gemeinsam Musik. Im Falle von B.O.X.E.R. hat das aber nicht immer den nötigen Stil.
Lana Del Rey zerhackt die Mythen des amerikanischen Traums. Ihr zweites Album „Ultraviolence“ zeigt, warum sie so ein faszinierender Popstar ist.
Ihr Konzert in Leipzig zeigt: Archive streben mit ihrer Musik den maximalen Effekt an. Auch wenn sie damit manchmal nur euphorisches Kopfnicken auslösen.