Goat – „Commune“
Sie verraten ihre Namen nicht. Sie tragen Masken. Sie kommen aus Schweden – aber sie klingen wie aus einer anderen Welt. Goat versuchen mit ihrem zweiten Album „Commune“ erstaunlich gewitzt, den Hippie in dir zu wecken.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Sie verraten ihre Namen nicht. Sie tragen Masken. Sie kommen aus Schweden – aber sie klingen wie aus einer anderen Welt. Goat versuchen mit ihrem zweiten Album „Commune“ erstaunlich gewitzt, den Hippie in dir zu wecken.
Die – angeblich – witzigsten Immobilienanzeigen haben Elke Herbst und Martin Blath für „Wohnst du schon oder lachst du noch?“ zusammengetragen. Das ist leider vollkommen unlustig.
Selbst produziert, auf eigenem Label herausgebracht: Auf seinem sechsten Album „Stadtrandlichter“ treibt Clueso die musikalische Autonomie auf die Spitze.
„Der Circle“ ist vielleicht nicht „das ‚1984‘ fürs Internet-Zeitalter“, wie Zeit Online gemeint hat. Aber Dave Eggers neuer Roman ist in jedem Fall eine enorm wichtige Reflexion, ein sehr spannendes Buch und eine Zukunftsvision, die gerade deshalb so schockierend ist, weil sie so plausibel wirkt.
Im Jahr 1996 war „Männerpension“ ein Riesenerfolg in Deutschland. Heute zeigt der Film vor allem, wie lange 1996 schon her ist. Und dürfte den meisten Beteiligten mittlerweile peinlich sein.
Zwischen Kalifornien und New York sind die Lieder für das dritte Album von Lia Ices entstanden. „Ices“ klingt allerdings nicht unbedingt amerikanisch, sondern wie nicht von dieser Welt.
Norah Jones hat in „My Blueberry Nights“ ihren ersten Auftritt als Schauspielerin. Der wahre Star des Films ist allerdings ein anderer: Die Kneipe als ein Ort, an dem man nicht allein sein muss mit seiner Einsamkeit.
Aus dem Mittleren Westen kommen Phox, sechs Freunde die sich zu einer WG zusammengeschlossen haben. Ihr Debütalbum ist ein Traum – erhaben, fantasievoll und mit Opulenz und Drive im genau richtigen Moment. So schön kann die Provinz sein.
Auf ihrem zehnten Album „Flucht in die Flucht“ kehren die Sterne wieder zum gewohnten Sound zurück. Das bedeutet: Irgendwo zwischen Funk, Rock und Wahnsinn feiern sie ihre eigenen Einmaligkeit. Und sie haben neuerdings auch wieder Hits.
Christian Zaschke berichtet für die „Süddeutsche“ aus London. Seine Kolumne „Little Britain“ gibt es jetzt in Buchform. Das Büchlein bietet einen herrlich amüsanten Blick auf ein herrlich kauziges Völkchen. Zaschke erzählt dabei nicht von der großen Politik, sondern von den Faktoren, die britische Kultur wirklich ausmachen: der Zeitung, dem Fernsehen und dem Pub.
Band oder Soloprojekt? Bei Avi Buffalo ist die Antwort nicht so einfach, erst recht nicht bei „At Best Cuckold“. Auf jeden Fall gibt es: feine Introspektion.
In 13 Episoden, jeweils unter anderer Regie, will „Deutschland 09“ das Lebensgefühl des Landes einfangen. Das schwankt zwischen eindringlich und Klamauk.
Wenn man genau zählt, ist „Perfect Hair“ schon das zehnte Album von Busdriver. Es zeigt, wie sehr der Mann als L.A. noch immer um die Lage des HipHop besorgt ist, wie weit sein Horizont aber mittlerweile darüber hinaus weist.
Die Nacht verschwindet, und wir merken es nicht, weil wir so sehr auf Licht fixiert sind. In „Die Nacht – Reise in eine verschwindende Welt“ trägt Paul Bogard viele Fakten rund um dieses Phänomen zusammen – findet aber leider keine geeignete Form dafür.