Cro – „Raop“
Die Musik von Cro gefällt fast allen. Der Trick dabei, das zeigt sein Debüt „Raop“: Sie will auch allen gefallen.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Die Musik von Cro gefällt fast allen. Der Trick dabei, das zeigt sein Debüt „Raop“: Sie will auch allen gefallen.
Gleich ein „Manifest“, sogar mit Ausrufezeichen, soll das Debüt von Friends sein. Das „Mani“ kann man dabei bei dem Quintett aus Brooklyn getrost auch streichen.
„Poltergeist“ besticht mit einem höchst effektiven Mix aus Hochspannung und Ruhephasen – und versteht es, die Special Effects auf denkbar beste Weise für die Story zu nutzen.
Billy Corgan hat mit den Smashing Pumpkins 30 Millionen Platten verkauft, den Tod von Bandmitgliedern und eine Affäre mit Courtney Love überstanden. Auf „Oceania“ erweist er sich nach wie vor als rastloser, kaputter Geist.
Frank Goosen erzählt in „Sommerfest“ eine skurrile Geschichte eines verlorenen Sohns, der seine eigene Sehnsucht nach Zuhause nicht wahrhaben will.
Wenn es nach Ralf Rangnick geht, dann sollte man sich das heutige Datum sehr genau merken. Genauer gesagt: sogar die exakte Uhrzeit. „Um 13 Uhr …
All The Young klingen auf ihrem Debüt erschreckend überambitioniert, leer und kalkuliert. Ständig versucht „Welcome Home“, Dinge zusammenzubringen, die nicht zusammengehören:
Schweiß, Lärm, Hektik: All das umgibt Jasper Hanebuth, wenn er im Dienst ist, zweimal pro Abend, sechsmal pro Woche. Nichts Besonderes, könnte man meinen. Das …
Keine Refrains, keine Strophen, keine Pop-Strukturen: „Valtari“ von Sigur Rós kann man bei aller Komplexität trotzdem in keinem Moment „sperrig“ nennen.
Das erste (und hoffentlich letzte) posthume Soloalbum von Joey Ramone ist erfreulich respektvoll und traditionsbewusst.
Husky aus Australien sind auf ihrem Debütalbum derart dezent, zurückhaltend und schüchtern, dass es beinahe ein Wunder ist, dass irgendjemand die Lieder von „Forever So“ überhaupt zu hören bekommen darf.
„Sin City“ ist ästhetisch ein Meisterwerk, das nicht nur die Schwarz-Weiß-Bildsprache, sondern auch die Endzeit-Atmosphäre der Comic-Vorlage von Frank Miller kongenial auf die Leinwand bringt.
Nur ein Drittel von „Micro“ hat Michael Crichton verfassen können, bevor er dem Krebs erlag. Den Rest hat Richard Preston ergänzt. „Micro“ ist trotzdem ein echter Crichton geworden.