Durchgelesen: Claude Simon – „Die Akazie“
Eine sagenhafte Gier nach Wahrnehmung prägt Claude Simons Meisterwerk „Die Akazie“.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Buchkritiken und Rezensionen von Romanen und Sachbüchern, Lyrik und Erzählungen.
Eine sagenhafte Gier nach Wahrnehmung prägt Claude Simons Meisterwerk „Die Akazie“.
Mit beeindruckendem Scharfsinn verfolgt Maya Rasker in „Wenn du eine Landschaft wärst“ ungeahnte Parallelen zwischen Geologie und Zwischenmenschlichem.
Die Kellnerin Carmel ist die Heldin in „Cold Water“. Gwendoline Riley lässt sie die tristen Seiten von Manchester erleben: Romanzen und Routine, Bedenken und Besäufnisse.
Mit „Gomorrha“ liefert Roberto Saviano einen akribisch recherchierten Bericht über die Machenschaften der italienischen Mafia.
Fantastisch ist der zweite Roman von Ricarda Junge. Ihren zweiten Roman lässt Ricarda Junge ganz fantastisch werden. Nicht unbedingt im Sinne von grandios, sondern in der Übereinstimmung des Wortbestandteils „Fantast“.
Die neuen Erzählungen von T.C. Boyle zeigen, was ihn antreibt: Humanismus und Zorn.
Miranda July ist ein künstlerischer Tausendsassa. Ihr Erzählband „Zehn Wahrheiten“ legt die Vermutung nahe, dass auch ihre Bücher für Furore sorgen werden.
Mit „Die Nacht, die Lichter“ zeigt Clemens Meyer: Er ist keineswegs bloß ein guter Milieukenner, sondern ein guter Menschenkenner.
„Der Untergeher“ erzählt Thomas Bernhard als Geschichte der Flucht vor der eigenen Schuld und Verantwortung – und vom Neid auf einen idealen Tod.
Als der „ultimative Roman zum Untergang der Musikindustrie“ wird „Kill Your Friends“ angepriesen. In jedem Fall ist das Debüt von John Niven sehr brutal, witzig und spannend.
Autor Dirk Kurbjuweit Titel Nachbeben Verlag Nagel & Kimche Erscheinungsjahr 2004 Bewertung *** Der Kleine Feldberg im Taunus ist nicht der „Zauberberg“ in Davos, auch …
Mit „Stalins Geist“ entwickelt Martin Cruz Smith einen packenden, bestechenden Polit-Thriller, der mehr als ein Schlaglicht auf das heutige Russland wirft.
Meisterhaft: Ein halbes Jahrhundert Weltgeschichte vermag Harry Mulisch in „Die Entdeckung des Himmels“ in zwei extrem faszinierenden Charakteren zu vereinen.
William S. Burroughs treibt in „Nova Express“ seine Montage-Technik auf die Spitze. Er durchbricht Grenzen – sprachlich, stilistisch und moralisch.
Was Jonathan Safran Foer in „Extrem laut und unglaublich nah“ mit Sprache, Erzählstrukturen und Typographie anstellt, verdient nur ein Wort: Meisterwerk.