Durchgelesen: Geneviève Brisac – „Weekend“
In „Weekend“ erzählt Geneviève Brisac die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter. Rührend wird das vor allem dank köstlicher Dialoge.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Buchkritiken und Rezensionen von Romanen und Sachbüchern, Lyrik und Erzählungen.
In „Weekend“ erzählt Geneviève Brisac die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter. Rührend wird das vor allem dank köstlicher Dialoge.
Die Autobiografie von Iceberg Slim liegt nun wieder auf Deutsch vor. „Pimp“ ist ein Schlüsselwerk nicht nur für Rap, sondern für die Kulturgeschichte Amerikas.
Europa ist kein Kontinent, sondern „Idee und Gestalt“, legt Historiker jacques Le Goff in seinem neuen Buch dar. Es wird eine faszinierende Lektüre mit vielen Bezugspunkten zur Aktualität.
Eine nicht mehr ganz junge Frau versauert in einem Vorort von Leipzig. Kati Naumann macht daraus ein erdrückendes Sittenbild über die Banalität des Alltags.
Autor Ethan Hawke Titel Aschermittwoch Verlag Ullstein Erscheinungsjahr 2002 Bewertung ***1/2 Wenn Schauspieler plötzlich Bücher schreiben, reagiert man naturgemäß skeptisch. „Warum lassen die das nicht …
Autor Armin Mueller-Stahl Titel Hannah Verlag Aufbau-Verlag Erscheinungsjahr 2004 Bewertung ***1/2 Wenn Schauspieler plötzlich Bücher schreiben, reagiert man naturgemäß skeptisch. „Warum lassen die das nicht …
In Schächten, Tunneln, der U-Bahn und Höhlen spielt der größte Teil der Handlung von „Der Himmel unter Berlin“. Der Debütroman von Jaroslav Rudis h lebt dann auch in erster Linie von seiner Atmosphäre, die ähnlich düster wie ein Tunnel und ebenso pulsierend wie der Takt der Züge ist.
„Der gelbe Bleistift“ versammelt Christian Krachts Quasi-Reisereportagen, die ganz ohne Spannung ein lebendiges Bild von Asien zeichnen.
In „Oasis Talking“ versammelt Harry Shaw die besten Zitate von Noel und Liam Gallagher. Natürlich ist das hochgradig unterhaltsam.
Fünf Sänger wollen in einem einsamen Haus in Belgien ein neues Stück einstudieren. Michel Faber macht daraus einen Roman, der gelungen ist, aber nicht umwerfend.
Zum zehnten Geburtstag von Kommissar Schneider gibt es die ersten vier Krimis um den Ermittler in einem Band. Pflichtlektüre!
Autor Tommy Jaud Titel Vollidiot Verlag Argon Erscheinungsjahr 2004 Bewertung **** „Nicht alle Männer sind Idioten. Manche sind Vollidioten.“ So lautet der Slogan dieses wunderbar …
Kneipen, Kumpels, Kackfrauen. Das sind die drei großen K im Roman von Frank Schulz. Selten ist so wahrhaftig über das Besoffensein geschrieben worden.
Oxford-Professor Robin Lane Fox ist in seiner Biographie Alexanders des Großen gerade dann am stärksten, wenn er von der reinen Faktengeschichte zurücktritt.
„Siddhartha“ ist nichts anderes als die Geschichte des Lebens. So groß, so elend so rührend, so sinnlich, so brutal ist es.