Durchgelesen: Rupprecht Podszun – „Die verkalkte Republik“
Autor Rupprecht Podszun Titel Die verkalkte Republik Verlag KiWi Erscheinungsjahr 2000 Bewertung *** „Das Alter erklärt manches, doch entschuldigt nichts“, heißt einer der zentralen Sätze. …
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Buchkritiken und Rezensionen von Romanen und Sachbüchern, Lyrik und Erzählungen.
Autor Rupprecht Podszun Titel Die verkalkte Republik Verlag KiWi Erscheinungsjahr 2000 Bewertung *** „Das Alter erklärt manches, doch entschuldigt nichts“, heißt einer der zentralen Sätze. …
Mit dem Zynismus, der Wut und der Arroganz der Jugend entdeckt Benjamin von Stuckrad-Barre in „Soloalbum“ große Wahrheiten über Liebeskummer und Leben. Meisterhaft.
Mit 68 hat Reinhard Janssen seinen ersten Roman geschrieben – er spielt in der Rhön des 9. Jahrhunderts.
Der Held in Hermann Hesses „Unterm Rad“ hat nichts als den Druck und die Erwartungen seines Umfelds. Das wird mit viel Tiefe und Lakonie erzählt.
Drei Dutzend Leute treten in „Der Idiot“ auf, und fast alle sind unverwechsel- und unverzichtbar. Dostojewski erzählt vom Scheitern eines Naiven – an der Welt der wahren Idioten.
Anhand einer unglaublichen Fülle von Quellen und Augenzeugen zeichnet Howard Sounes in seiner Biographie ein höchst widersprüchliches Bild von Bob Dylan, das der Wahrheit über diesen Mann wohl sehr nahe kommt.
Statt schmutziger Wäsche bietet die Autobiographie von Chuck Berry einen guten Einblick in die Musikszene der 1950er Jahre.
Dass Nick Hornby unterhaltsam und witzig ist, wussten wir schon. In „How To Be Good“ entpuppt er sich auch als rührend und fast aktivistisch.
Die Dylan-Biografie von Gottfried Blumenstein ist wirklich lesenswert, stilistisch ungemein gelungen und Bob Dylan damit durchaus würdig. Leider auch mit einigen Eigenheiten.
„Mystery Train“ ist das Buch, mit dem Greil Marcus zum Papst des Rock ‚N’Roll wurde. Niemand hatte sich bis dahin mit solcher Ernsthaftigkeit an das Thema herangemacht. Der Kontext für die Betrachtung von populärer Musik wurde dadurch enorm erweitert – auch wenn der Autor nicht nur gerne analysiert, sondern auch romantisiert.
Autor Michel Houellebecq Titel Ausweitung der Kampfzone Verlag RoRoRo Erscheinungsjahr 1994 Bewertung ***1/2 Ich habe dieses Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen, vielleicht ist das bedenklich. …
Als „the best book Hemingway has written“, hat die „New York Times“ einst diesen Roman gepriesen. Zumindest im Hinblick auf die Frauenfiguren stimmt das.
Der Erzählband „Sommerhaus, später“ zeigt: Judith Hermann nimmt sehr gut wahr, vor allem ihre eigene Wahrnehmung.
„Der Steppenwolf“ ist ein Dokument der Zerrissenheit und zeugt vom Versuch, in der Nostalgie, der Geschichte und der Kunst seine Rettung zu finden.
NME-Reporter Paolo Hewitt hat Oasis ein halbes Jahr lang auf Tournee begleitet. Das Ergebnis ist enorm kurzweilig, allerdings nur für beinharte Fans.