John Niven – „Old School“
John Niven war mal subversiv und provokant. Sein neuer Roman „Old School“ ist in manchen Passagen eher eine harmlose Klamotte – und macht trotzdem großen Spaß.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken und Rezensionen von Romanen, Sachbüchern und Erzählungen. Berichte von Lesungen und Interviews mit Autoren.
John Niven war mal subversiv und provokant. Sein neuer Roman „Old School“ ist in manchen Passagen eher eine harmlose Klamotte – und macht trotzdem großen Spaß.
Aus eigenen Interviews, wissenschaftlichen Studien und reichlich Bonmots hat Ulrich Schnabel mit „Was kostet ein Lächeln?“ erneut ein lesenswertes Sachbuch gemacht. Besonders einrucksvoll: Er zeigt, wie Gefühle ökonomisiert werden – und wie man sich dagegen wehren kann.
Ein Schelmenroman über den Holocaust? Wie gut diese Idee funktionieren kann, zeigt das Debüt von Boris Fishman.
Manch Fußballfan wird „111 Gründe, RB Leipzig zu lieben“ für einen Scherzartikel halten. Das Buch ist allerdings ernst gemeint, und macht trotzdem selbst für Rasenball-Freunde kein bisschen Spaß.
Wenige Musikjournalisten sind so legendär geworden wie Lester Bangs. „Psychotische Reaktionen und heiße Luft“ versammelt 23 seiner Texte und zeigt, was einen großen Kritiker ausmacht: Horizont, Mut und Moral.
Die „wichtigste junge Stimme der norwegischen Literatur“ legt einen Roman über die Verbindung von Mutterschaft und Autorschaft vor.
Wie prägen Städte die Musik, die in ihnen entsteht? Dieser Frage gehen Philipp Krohn und Ole Löding in ihrem Buch „Sound Of The Cities“ nach. Im Interview erklärt Krohn, was die Reise durch die Popmetropolen der Welt für spannende Erlebnisse gebracht hat – und aus welcher Stadt wir künftig die spannendsten Klänge erwarten dürfen.
Zum vierten Mal darf Frank Bascombe als Held in einem Roman von Richard Ford auftauchen, diesmal sogar auf dem Buchcover. So unbarmherzig wie hier war er als Chronist Amerikas aber noch nie.
„Papier ist geduldig“, sagt ein Sprichwort – und diese Eigenschaft scheint Alexander Monro für seine arg langweilige Kulturgeschichte des Papiers auch von seinen Lesern zu erwarten.
Als Teenies sind sie ein Herz und eine Seele, 15 Jahre später treffen sie sich wieder. Lena Gorelik erzählt von zwei Außenseitern, die ihre Liebe leugnen.
Warum klingt die Musik aus Memphis anders als die aus Detroit? Warum kommt Falco aus Wien und Jungle aus London? Philipp Krohn und Ole Löding gehen in „Sound Of The Cities“ diesen Fragen nach. Der wichtigste Effekt ihres Buches: Man bekommt große Lust, selbst auf popmusikalische Entdeckungsreise zu gehen.
Im Alter von 83 Jahren wird es höchste Zeit, dass sie endlich das Meer sieht, beschließt Etta. Daraus macht Emma Hooper einen manchmal surrealen und immer poetischen Debütroman.
Welches Jahrhundert hat die größten Veränderungen für die Menschheit gebracht? Ian Mortimer lässt die Zeitalter in seinem neuen Buch in einen spannenden Wettbewerb treten.
Achtung, Herzschmerz! Das zweite Buch von Kathrin Wessling bietet 14 Stories zum Liebeskummer. Und eine übergroße Portion pubertäres Selbstmitleid.
Warum waren die Deutschen bereit, den Totalen Krieg mitzutragen? Oxford-Historiker Nicholas Stargardt findet erstaunliche Antworten darauf in Briefen und Tagebüchern.