Durchgelesen: Wolfgang Schuller – „Die deutsche Revolution 1989“
„Die deutsche Revolution 1989“ ist in mehrfacher Hinsicht ein seltsames Werk. Vor allem krankt es an der Distanz von Wolfgang Schuller zu seinem eigenen Thema.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken und Rezensionen von Romanen, Sachbüchern und Erzählungen. Berichte von Lesungen und Interviews mit Autoren.
„Die deutsche Revolution 1989“ ist in mehrfacher Hinsicht ein seltsames Werk. Vor allem krankt es an der Distanz von Wolfgang Schuller zu seinem eigenen Thema.
Vicki Baum war in der Weimarer Republik eine Bestseller-Autorin und Vorreiterin der Neuen Sachlichkeit. Ihr 1930 erschienener „Zwischenfall in Lohwinckel“ ist in erster Linie eine gelungene Milieustudie.
Mit ein bisschen Sturm und Drang blickt Martin Walser in „Ehen in Philippsburg“ auf die Ära der Wirtschaftswunderjahre.
Die Zwänge der Welt kämpfen mit den eigenen Sehnsüchten. Schon in seinem ersten großen Roman „Schuld und Sühne“ greift Fjodor Dostojewski die wirklich bedeutenden Themen auf.
Süffisant, eloquent und im höchsten Maße geistreich erzählt Edward M. Forster in „Wiedersehen in Howards End“ eine Geschichte, über der das Gespenst des Niedergangs schwebt.
Es gibt sicher Einiges, was Clemens Meyer sehr ernst nimmt in seinem Leben. Literatur? Ganz bestimmt. Guten Whiskey? Mit einiger Wahrscheinlichkeit. Sein Image? Kaum zu …
Mit dem Kurzroman „Skizze eines Verunglückten“ antwortet Uwe Johnson auf Max Frischs „Skizze eines Unglücks“. Das lebt zwar von vielen Referenzen, funktioniert aber auch als humorvolle und eigenwillige Literatur.
„Eine Gesamtschau der DDR-Geschichte wagen, die die Lebenswirklichkeit der Menschen widerspiegelt“, verspricht dieses Buch, das eine ARD-Reihe begleitet.
Dantes „Göttliche Komödie“ steckt voller dichterischer Größe und spannender Widersprüche: Vorbilder der Antike, Weltbild des Mittelalters und Ideen der Renaissance treffen hier aufeinander.
Autor Jonny Glynn Titel Sieben Tage Originaltitel Seven Days Of Peter Crumb Verlag S. Fischer Erscheinungsjahr 2007 Bewertung **** Man muss Sieben Tage gar nicht …
Mark McCrum begleitet Robbie Williams 2000/01 auf Tour und dringt in „Somebody Someday“ tatsächlich zum Wesen dessen vorzudringen, was den Künstler ausmacht.
Mit „Satan Loco“, dem sechsten Kommissar-Schneider-Buch, beweist Helge Schneider: Ein Roman kann frei sein von Logik, Figuren und Inhalt.
Uwe Timm kam 1981 aus München nach Rom und blieb zwei Jahre lang. Die in „Vogel, friss die Feige nicht“ versammelten Erinnerungen daran sind eine Standortbestimmung – in literarischer, aber auch persönlicher Hinsicht.
Åke Edwardson, eigentlich im Krimi-Genre zuhause, lässt in „Der Jukebox-Mann“ einen Musikliebhaber durchs Schweden der 1960er Jahre reisen. Das wird nostalgisch und spannend.
In 14 Episoden berichtet Elias Canetti aus Marrakesch. Das ist so lesenswert, weil er nicht zu sich selbst spricht, sondern zu uns.