Durchgelesen: Clemens Meyer – „Die Nacht, die Lichter“
Mit „Die Nacht, die Lichter“ zeigt Clemens Meyer: Er ist keineswegs bloß ein guter Milieukenner, sondern ein guter Menschenkenner.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken und Rezensionen von Romanen, Sachbüchern und Erzählungen. Berichte von Lesungen und Interviews mit Autoren.
Mit „Die Nacht, die Lichter“ zeigt Clemens Meyer: Er ist keineswegs bloß ein guter Milieukenner, sondern ein guter Menschenkenner.
„Der Untergeher“ erzählt Thomas Bernhard als Geschichte der Flucht vor der eigenen Schuld und Verantwortung – und vom Neid auf einen idealen Tod.
Als der „ultimative Roman zum Untergang der Musikindustrie“ wird „Kill Your Friends“ angepriesen. In jedem Fall ist das Debüt von John Niven sehr brutal, witzig und spannend.
Autor Dirk Kurbjuweit Titel Nachbeben Verlag Nagel & Kimche Erscheinungsjahr 2004 Bewertung *** Der Kleine Feldberg im Taunus ist nicht der „Zauberberg“ in Davos, auch …
Mit „Stalins Geist“ entwickelt Martin Cruz Smith einen packenden, bestechenden Polit-Thriller, der mehr als ein Schlaglicht auf das heutige Russland wirft.
Meisterhaft: Ein halbes Jahrhundert Weltgeschichte vermag Harry Mulisch in „Die Entdeckung des Himmels“ in zwei extrem faszinierenden Charakteren zu vereinen.
William S. Burroughs treibt in „Nova Express“ seine Montage-Technik auf die Spitze. Er durchbricht Grenzen – sprachlich, stilistisch und moralisch.
Was Jonathan Safran Foer in „Extrem laut und unglaublich nah“ mit Sprache, Erzählstrukturen und Typographie anstellt, verdient nur ein Wort: Meisterwerk.
Jimmy Boyle, der zu lebenslanger Haft verurteilt ist, hat einen Roman geschrieben. „Schlachtplan“ hat Charme und Chuzpe, krankt aber ausgerechnet an übertriebener Moral.
Der große Vorteil von „Supersonic Supernova“: Michael Krugman erklärt Oasis nicht für Fans, sondern für Leute, die noch nie von den Gallaghers gehört haben.
Autor Gabriel García Márquez Titel Dieselbe Geschichte, nur anders Verlag Kiwi Erscheinungsjahr 1995 Bewertung *** Dass sich in Bibliotheken, Verlagen und auf Buchmesse ein paar …
„Die Lage des Landes“ ist der Abschluss von Richard Fords Frank-Bascombe-Trilogie. Der Pulitzer-Preisträger legt meisterhaft den Finger in die Wunde der Zeit.
Autor William S. Burroughs Titel Junkie Verlag Zweitausendeins Erscheinungsjahr 1953 Bewertung ***1/2 Dieser Erfahrungsbericht eines Drogenabhängigen ist eigentlich kein Roman, sondern ein Sachbuch. Oder aber: …
In „Der große Gatsby“ bringt F. Scott Fitzgerald nicht nur die Roaring Twenties auf den Punkt, sondern liefert auch eine subtile Liebesgeschichte und ein wertvolles Zeitdokument, weise und treffend.
Autor Günter Köhler und Friedhold Birnstiel Titel Historische Gasthöfe in Thüringen Verlag Edition Q Erscheinungsjahr 2005 Bewertung *** Wer rastet, der rostet? Von wegen! Günter …