Durchgelesen: Clemens Meyer – „Als wir träumten“
Mit „Als wir träumten“ legt Clemens Meyer einen Debütroman vor, der einem den Atem nimmt. Von Beginn an.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken und Rezensionen von Romanen, Sachbüchern und Erzählungen. Berichte von Lesungen und Interviews mit Autoren.
Mit „Als wir träumten“ legt Clemens Meyer einen Debütroman vor, der einem den Atem nimmt. Von Beginn an.
Autor Harald Braun Titel Mahlzeit Verlag Ehrenwirth Erscheinungsjahr 2006 Bewertung 1/2 Die Idee ist nicht ohne Reiz: „Mahlzeit“ widmet sich dem, wie es im Klappentext …
„Peking Girls“ ist eine Sammlung von Kolumnen, die Annie Wang für die „Washington Post“ geschrieben hat. Seltsam, dass das als Roman verkauft wird.
„Also dann bis morgen“ ist die Geschichte einer Freundschaft, von William Maxwell ungeheuer subtil und lakonisch erzählt.
Sehr lakonisch, sehr scharf und sehr unterhaltsam ist der Sound von Dietmar Sous. Seine neuen Erzählungen sind Geschichten von Verlierer-Figuren mit ganz viel Moral und ganz wenig Anstand.
„Katz und Maus“ gehört zur Danziger Trilogie von Günter Grass und lebt von einer reizvollen Mischung aus Härte und Zuneigung.
Der Beginn ist famos, danach wird das neue Buch von Kristof Magnusson kaum schlechter. „Zuhause“ ist natürlich auch hier kein Ort, sondern eine Suche.
Die Schiller-Biographie von Peter-André Alt ist eine wunderbare Parallel-Lektüre zum Werk des großen Dichters: Nicht nur der Autor und seine Texte werden hier beleuchtet, sondern auch Entstehung und Wirkung.
Mit einer faszinierenden Hauptfigur und großer Leichtigkeit der Sprache erzählt Natasha Radojic in „Du musst hier nicht leben“ vom Kampf um Selbstbestimmung.
Die Ich-Erzählerinnen von Susanne Heinrich jagen mit bloß liegenden Rezeptoren durch die Welt. Das macht die Erzählungen der Leipzigerin so aufregend.
Um die Lasten (und Laster) des Alters, die Freuden und Frustmomente des Ruhestands lässt John Updike seinen neuen Roman kreisen. Das wichtigste Thema in „Landleben“ lautet aber: Sex.
Nach dem Studium in Harvard weiß Billy A. Schine nichts mit sich anzufangen. Aus Langeweile und Geldnot wird er Proband bei einem Medikamententest. Daraus macht Dave Gilbert einen faszinierenden Roman mit einem bizarren Ensemble.
Die Liebe als Suche nach der verlorenen Hälfte von uns selbst ist das Thema von Milan Kunderas meisterhaftem Roman. „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ zeigt das Lieben in all seiner Pracht, all seinem Schmerz und seiner ewigen Unfähigkeit zur Entscheidung.
Stadtmauern gibt es in diesem Roman, Klosterleben und Pestbeulen. Aber darum geht es nicht. Es geht um „Narziss und Goldmund“, ihr Zueinanderfinden, ihre Freundschaft, ihre Polarität. Hermann Hesse hat damit zwei wunderbare Figuren geschaffen.
Kirsten Fuchs hat nicht nur Lust auf das Spiel mit Sprache, sie ist richtig geil darauf. Das macht ihren Debütroman so fantastisch.