Die Rebellin
Eine Frau verhilft dem Fernsehen zum Durchbruch in Deutschland: „Die Rebellin“ erzählt Kriegstrauma, Technikgeschichte und Wirtschaftswunderstory, allerdings mit zu viel Lust auf Konventionen und Melodrama.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken und Rezensionen von Kinofilmen, Fernsehfilmen und DVDs.
Eine Frau verhilft dem Fernsehen zum Durchbruch in Deutschland: „Die Rebellin“ erzählt Kriegstrauma, Technikgeschichte und Wirtschaftswunderstory, allerdings mit zu viel Lust auf Konventionen und Melodrama.
Sehr originell und sehr britisch: „Layer Cake“ ist ein ebenso spannender wie schicker Gangsterfilm mit vielen aufstrebenden Stars.
Ein Archäologe findet einen uralten Schädel, plötzlich scheint eine legendäres Ungeheuer wieder zum Leben erwacht zu sein. „Der Biss der Schlangenfrau“ ist ebenso sehr Trash wie Hommage.
San Diego in den Siebzigern: Ein Nachrichtensprecher muss seine Position gegen eine Frau verteidigen. „Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy“ funktioniert passabel als Blödelei mit Hang zum Absurden, aber nicht als Mediensatire.
Ein amerikanischer Austauschstudent erlebt die Unruhen in Paris 1968. „Die Träumer“ ist Bernardo Bertoluccis sehr nostalgische Erinnerung an eine Zeit, als man der Kunst noch zutraute, die Welt zu verändern.
Mark hat seine Frau betrogen. Die verbrüdert sich mit der Geliebten, um Rache zu nehmen. „Die Schadenfreundinnen“ fängt gut an, verliert sich dann aber in Slapstick, Fäkal-Humor und Klischees.
Rudy ist gerade aus dem Gefängnis raus und wird gezwungen, bei einem Raubüberfall an Heiligabend mitzuhelfen. „Wild Christmas“ ist voller Überraschungen, Spannung und Witz, vor allem für Weihnachtshasser.
Den Ursachen und Folgen der Finanzkrise spürt Michael Moore in „Kapitalismus – eine Liebesgeschichte“ nach. Das ist gut gemeint und liefert einige wertvolle Hintergründe. Seine Methode als Filmemacher schadet hier aber seinem guten Anliegen.
„In Bed With Madonna“ begleitet die Sängerin auf ihrer Welttournee 1990. Das soll nach Enthüllung klingen, hat aber nur einen einzigen Inhalt: die Glorifizierung von Madonna.
Zwei Frauen lernen sich im Zug kennen und kommen sich immer näher, bis ein Mann dazwischen tritt. „Moments“ funktioniert leider weder als Erotikfilm noch als Psychogramm.
Der Epidsodenfilm „The Nines“ betrachtet Machenschaften im Filngeschäft und Fragen von Autorschaft. Der Film verliert sich allerdings in seiner eigenen Mystik.
Jackie und Michael wollen einen Lottogewinn erschwindeln. „Lang lebe Ned Devine“ macht daraus eine skurrile Komödie, die an etwas zu viel Folklore leidet.