Auftauchen
Es sollte nur ein One-Night-Stand werden, dann wird daraus eine Beziehung, die das gesamte Leben einnimmt. „Auftauchen“ erzählt, erstaunlich unsentimental, die Geschichte einer alles verzehrenden Liebe.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken und Rezensionen von Kinofilmen, Fernsehfilmen und DVDs.
Es sollte nur ein One-Night-Stand werden, dann wird daraus eine Beziehung, die das gesamte Leben einnimmt. „Auftauchen“ erzählt, erstaunlich unsentimental, die Geschichte einer alles verzehrenden Liebe.
Zwei deformierte Brüste, 100 Minuten lang. Mehr hat „Lara Croft: Tomb Raider“ nicht zu bieten. In keiner Hinsicht.
Darf man über Hitler lachen? Wahrscheinlich schon. In „Mein Führer“ fällt es allerdings schwer. Nicht wegen Helge Schneider in der Titelrolle, sondern wegen der Unentschlossenheit des Films.
Sexbesessen und sensibel, vulgär und verletztlich – Russell Brand setzt in „Männertrip“ dem Konzept des Rockstars ein Denkmal.
Dreimal lebenslang lautet das Strafmaß, als der schwarze Profiboxer Rubin Carter 1966 verurteilt wird. Er ist empört und wittert eine rassistisch motivierte Verschwörung. Jahre später stößt der junge Lesra auf diese Geschichte und will den justizskandal aufdecken. „Hurricane“ erzählt diese wahre Geschichte – mit einem beeindruckenden Denzel Washington als Titelheld.
Alex ist ein maximaler Unsympath. Als er stirbt, bietet sich ihm im Himmel eine zweite Chance: Wenn er ein besserer Mensch wird, darf er zurück ins Leben. Das wird eine originelle Farce, allerdings mit Macken.
Die junge Ingenieurin Sophie bandelt mit ihrem neuen Nachbarn an. Was als Zufalllsbegegnung beginnt, endet in der Aufdeckung eines tragischen Familiengeheimnisses. „Gestern waren wir Fremde“ erzählt diese Geschichte als beeindruckender, stilsicherer Fernsehfilm.
In zehn Episoden formuliert „New York, I Love You“ eine Liebeserklärung an die Stadt, die niemals schläft. Formal gelungen, hochklassig besetzt und mit beträchtlichem Charme.
In Buchform mag Tommy Jaud noch amüsant sein, auf der Leinwand werden aus seinen Romanen allerdings Rohrkrepierer. Das galt schon bei „Vollidiot“, und es gilt jetzt – in weitaus schlimmerer Weise – auch für „Resturlaub“.
Im Jahr 1996 war „Männerpension“ ein Riesenerfolg in Deutschland. Heute zeigt der Film vor allem, wie lange 1996 schon her ist. Und dürfte den meisten Beteiligten mittlerweile peinlich sein.
Norah Jones hat in „My Blueberry Nights“ ihren ersten Auftritt als Schauspielerin. Der wahre Star des Films ist allerdings ein anderer: Die Kneipe als ein Ort, an dem man nicht allein sein muss mit seiner Einsamkeit.
In 13 Episoden, jeweils unter anderer Regie, will „Deutschland 09“ das Lebensgefühl des Landes einfangen. Das schwankt zwischen eindringlich und Klamauk.
Hooligan Ü30? Kein Problem für Florian. „66/67“ ist ein spannendes Porträt einer Generation rund um Fußball und Männer auf der Suche nach Männlichkeit.