Nikolaikirche
Im Leben einer Familie in Leipzig personifiziert sich das Ende der DDR: „Nikolaikirche“ zeigt, nach dem Roman von Erich Loest, fast dokumentarisch die Macht von Unterdrückung und die Macht von Widerstand.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kinokritiken, Rezensionen von Fernsehfilmen, DVD-Tipps und Interviews mit Filmemachern und Schauspielern.
Im Leben einer Familie in Leipzig personifiziert sich das Ende der DDR: „Nikolaikirche“ zeigt, nach dem Roman von Erich Loest, fast dokumentarisch die Macht von Unterdrückung und die Macht von Widerstand.
Eine Journalistin recherchiert über junge Frauen, die sich mit Escort-Diensten ihr Studium finanzieren. Daraufhin stellt sie ihre eigene Position als Frau infrage. „Das bessere Leben“ ist manchmal wirr, wird aber von Juliette Binoche gerettet.
Der Neurologe Dr. Sayer will Patienten helfen, die seit seit Jahrzehnten bloß noch dahinvegetieren zu scheinen – seine Behandlung hat unerwartete Nebenwirkungen. „Zeit des Erwachens“ erzählt diese wahre Geschichte würdevoll, aber etwas zu melodramatisch.
Eine einsame Ballettlehrerin nimmt einen fremden Mann in ihrer Wohnung auf und bringt so Schwung in ihr langweiliges Leben. „Ein spätes Mädchen“ lebt von einer faszinierenden und toll gespielten Hauptfigur.
Sophie feiert ihren 16. Geburtstag, da wird ihre beste Freundin ermordet. Ihr Vater wird verdächtigt, sie flieht in die Arme des ermittelnden Kommissars. „Sweet Little Sixteen“ will ein unkonventioneller Thriller sein, wird aber in erster Linie unglaubwürdig.
Ein Zimmermädchen schnüffelt heimlich in den Sachen der Hotelgäste, vielleicht als Ausdruck einer Suche nach Sinn und Identität. „Das Zimmermädchen Lynn“ ist eine Figur, die lange in Erinnerung bleibt.
Ein Ex-RAF-Terrorist kommt aus dem Knast und natürlich auch dann von seiner Vergangenheit nicht los. „Schattenwelt“ ist subtil, spannend und mehr an den Opfern interessiert als an den Tätern.
Mit etwas Spektakel und viel Atmosphäre wirft „Der Exorzismus von Emily Rose“ grundlegende Fragen über Msytik, Religion und die Grenzen der Gerichtsbarkeit auf.
Fast 50 Jahre nach der Tat ist die französische Justiz einem Kriegsverbrecher aus der Zeit des Vichy-Regimes auf der Spur. „The Statement“ blickt komplex und mit einem meisterhaften Michael Caine auf ein dunkles Kapitel französischer Geschichte.
Anna könnte glücklich sein, beginnt aber eine Affäre, mit der sie die gesamte Sicherheit ihres Lebensentwurfs aufs Spiel setzt. „Was will ich mehr“ verbindet auf erstaunlich nüchterne Weise eine Liebesgeschichte mit den Folgen der Finanzkrise.
Marie Antoinette ist ein historisches Hassobjekt, die Verkörperung der Dekadenz, mit der die französische Revolution aufräumen wollte. Marie Antoinette macht daraus die Geschichte eines einsamen Mädchens – und einen Augenschmaus.
Die Geschichte eines legendären Brokers erzählt Martin Scorsese in „The Wolf Of Wall Street“. Das funktioniert auch als Lehrfilm zur Entstehung der Finanzkrise – und zu den Prinzipien des Kapitalismus.
Wieso ist die E-Gitarre ein so ikonisches Instrument? The Edge, Jimmy Page und Jack White beantworten diese Frage in „It Might Get Loud“ – und verzichten zum Glück weitgehend auf Schwanzvergleich.
In fünf Episoden erzählt „Alles ist Liebe“ vom Weihnachtsstress in Frankfurt. Das ist glänzend gespielt, aber in der Handlung nicht immer elegant verwoben.