Draufgeschaut: My Week With Marilyn
Colin ist neu im Filmgeschäft und kommt dem größten Star seiner Zeit ganz nahe. „My Week With Marilyn“ ist eine Huldigung ans Kino – und ans Konzept der Diva.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kinokritiken, Rezensionen von Fernsehfilmen, DVD-Tipps und Interviews mit Filmemachern und Schauspielern.
Colin ist neu im Filmgeschäft und kommt dem größten Star seiner Zeit ganz nahe. „My Week With Marilyn“ ist eine Huldigung ans Kino – und ans Konzept der Diva.
In den Siebzigern waren Suzette und Lavinia legendäre Groupies. Zwanzig Jahre später treffen sie sich wieder. „Groupies Forever“ erzählt das mit guten Schauspielern, mittelmäßiger Musik und schlechtem Drehbuch.
Simone ist reich, erfolgreich, geachtet. Dann wird sie mit Sexfotos erpresst. „In der Falle“ macht daraus einen vorhersehbaren Thriller mit starker Hauptdarstellerin.
Vom Bauernmädchen zur Feldherrin zur Hexe zur Heiligen: Luc Besson macht in der Verfilmung der Lebensgeschichte von Johanna von Orleans fast alles richtig.
Der Verfilmung des Bestsellers von Charlotte Roche fehlt eine Handlung. Da kann auch eine furiose Hauptdarstellerin nicht mehr viel retten.
Fünf Tage aus dem Leben einer Familie, verteilt über zwölf Jahre: Sehr originell und mit toller Musik erzählt „C’est la vie – so sind wir, so ist das Leben“ vom Mit- und Gegeneinander der Generationen.
Mit starken Darstellern und sehr guten Dialogen wird „Lachsfischen im Jemen“ ein Märchen über das konstruktive Miteinander von muslimischer und westlicher Welt.
Zwei Schauspieler suchen sich selbst und ihre Männlichkeit. „Swingers“ hat außer einem sehr jungen Vince Vaughn und viel Schwatzhaftigkeit wenig zu bieten.
Eine Unschuld vom Lande endet als Hure im Sündenpfuhl London. Als Buch war „Fanny Hill“ 1749 ein Skandal. Als Film ist es mehr als 230 Jahre später grotesk langweilig.
Auftragskiller trifft auf ländliches Idyll: „The American“ hat außer einem inspirierten George Clooney und schönen Landschaften leider nichts zu bieten.
Sehr liebevoll und mit einigen Überraschungen inszeniert Woody Allen in „Midnight In Paris“ seine Liebeserklärung an das Paris der 1920er Jahre. Mit der mutigen Wahl von Owen Wilson in der Hauptrolle landet er zudem einen Volltreffer.
Eine Kreuzung als Hai und Krake wollte die US-Navy als Wunderwaffe einsetzen. Doch der „Sharktopus“ gerät außer Kontrolle und verspeist plötzlich Urlauber. Das ist zwar nicht spannend, aber für Trash-Freunde durchaus unterhaltsam.
Hitler erwacht 2014 und wird zum Fernsehstar. Die Verfilmung des Bestsellers von Timur Vermes ist extrem unterhaltsam und erfreulich intelligent.
So muss ein dritter Teil aussehen: „Men In Black 3“ ist charmant, voller schräger Einfälle, schräg und witzig.
Auf einer zweiten Erde begegnet ein Team aus Wissenschaftlern den Wesen, die einst die Menschen erschaffen haben. „Prometheus“ bietet krude Philosophie und spektakuläre Optik.