The Wombats – „Glitterbug“
Bubblegum mit Ecken und Kanten: The Wombats liefern auch auf ihrem dritten Album „Glitterbug“ betörenden Indie-Pop. Ihre wichtigste Inspirationsquelle: California Girls.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Bubblegum mit Ecken und Kanten: The Wombats liefern auch auf ihrem dritten Album „Glitterbug“ betörenden Indie-Pop. Ihre wichtigste Inspirationsquelle: California Girls.
Auf Tournee mit Field Music gewann Ian Black die Erkenntnis: Eine eigene Band ist eine feine Sache. Jetzt hat er mit Slug seine Ein-Mann-Combo am Start, und eine Musik, die reichlich Überraschungen bietet.
Schlau, kraftvoll und voll mit schwarzem Humor: Schon lange hat man kein Rock-Album mehr mit so viel Persönlichkeit gehört wie das umwerfende Debüt von Courtney Barnett.
Kann man Hippie-Philosophie im üppigen Las-Vegas-Sound verbreiten? Das zweite Album von Matthew E. White zeigt: Man kann.
Sie ist in London, er ist in Stuttgart. Songs via Internet zu schreiben, kam für Max & Laura Braun trotzdem nie infrage. Sie brauchen das persönliche Miteinander. Warum, erklärt ihr zweites Album „Highwire Haywire“.
Drenge leben auf ihrem zweiten Album von einer Verweigerungshaltung, die sich auf die ganze Welt bezieht. Das klingt manchmal wie Nirvana mit einem winzigen Rest von Optimismus.
Wenn man schon ein Philipp-Poisel-Trittbrettfahrer sein möchte, sollte man ein wenig subtiler vorgehen als Joris. Sein Debütalbum setzt auf Sensibilität im Hau-Ruck-Verfahren.
Als 31-Jährige feierte Alannah Myles mit dieser Platte ihren Durchbruch, dank „Black Velvet“. Wofür sie musikalisch stehen will, weiß sie trotzdem nicht.
Wumms, Abwechslung, clevere Samples: Auf dem sechsten Album von The Prodigy ist alles vorhanden. Trotzdem ist „The Day Is My Enemy“ langweilig.
Improvisiert, mäandernd und traumwandlerisch kommt das zweite Album von Ryley Walker daher. „Primrose Green“ zeigt: Der Mann aus Chicago ist ein Singer-Songwriter, der nicht gerne singt und kaum echte Songs schreibt.
Vor nur 300 Fans präsentierte Herbert Grönemeyer seine neuen Songs live. Jetzt gibt es einen Konzertmitschnitt. Der hat seine Momente – sieht aber manchmal aus wie ein CDU-Parteitag.
Fast ohne den Rest der Band hat Ian Parton das vierte Album des Go! Team gebastelt. Die Stimmen kommen von unbekannten Sängerinnen aus dem Internet, die Melodien anscheinend direkt aus dem Himmel. Wunderbar.
Folktronica von den Färöer Inseln: Die Musik von Eivør klingt oft, als sei sie schon 300 Jahre alt – und habe seitdem den einen oder anderen Poltergeist getroffen.
Folkpop ohne Angst vor großen Melodien und großen Gefühlen spielen Seafret auf ihrer zweiten EP „Oceans“. Vom Meer können die beiden Engländer ohnehin ein Lied singen.
Modest Mouse halten auf ihrem ersten Album nach acht Jahren der Menschheit den Spiegel vor. „Strangers To Ourselves“ klingt engagiert, abwechslungsreich und erstaunlich spaßig.