Mine – „Mine“
Auf mittelmäßigen Vernissagen muss ja auch irgendeine Musik laufen. Wahrscheinlich gibt es deshalb jetzt ein Album von Mine aus Mainz.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Auf mittelmäßigen Vernissagen muss ja auch irgendeine Musik laufen. Wahrscheinlich gibt es deshalb jetzt ein Album von Mine aus Mainz.
Oft unbeholfen, manchmal peinlich, mitunter ergreifend: Herbert Grönemeyer klingt auf seinem 14. Studioalbum „Dauernd jetzt“ eigentlich wie immer.
Der Erste Weltkrieg als Konzeptalbum? Die Einstürzenden Neubauten nehmen sich dieser Aufgabe an und lösen sie radikal wie eh und je.
Wie ein alter Hase klingt Eaves auf seiner Debüt-EP. „As Old As The Grave“ ist einfühlsam und souverän.
Demos, Covers, Live-Versionen: Selbst mit der Resterampe „The Third Three Years“ beweist Frank Turner, was für ein sagenhaft guter Songwriter er ist. Und was für ein Pfundskerl.
TV On The Radio können auch auf ihrem fünften Album zugleich straight, funky und rätselhaft klingen. Und immer wie die Zukunft.
Techno, aber introvertiert. Recondite zeigt auch auf seinem dritten Album „Iffy“, wie das funktionieren kann. Manchmal klingt es, als sei die Musik gar nicht da.
Rhabarber Rhabarber! Einer Band, die ihre Platte so nennt, muss man alles zutrauen. The Voyeurs schaffen es auf ihrem zweiten Album, sogar etwas Sinn hineinzupacken.
Zum Tanz fordern 1000 Gram mit ihrem fabelhaften zweiten Album auf. Am besten funktioniert die Musik dazu als letztes Lied des Abends.
Die Reste von Polarkreis 18 mit einem neuen Sänger – kann das gut gehen? Bei Woods Of Birnam heißt die Antwort: manchmal.
„You search for inspiration / it seems it’s not around“, singt Holly Johnson in einem Lied seines neuen Soloalbums. Das ist leider programmatisch: „Europa“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie man als alter Sack seinen legendären Ruf ruiniert.
Eine so geheimnisvolle, tiefe Verbindung wie man sie bei 2:54 ausmacht, können wahrscheinlich nur Schwestern entwickeln. Auf „The Other I“ entwickeln sie ihren Sound traumhaft weiter.
In Australien haben Rüfüs mit ihrem Debüt „Atlas“ abgeräumt. Jetzt kommt die Platte auch in Deutschland raus – und bringt den Sommer mit.
Warm Graves kommen aus Leipzig und beglücken die Welt gleich mit einem Konzeptalbum namens „Ships Will Come“. Die Reise geht ins Paradies, mit Zwischenstopp bei der Apokalypse.
Mit „Escapology“ sollte Robbie Williams den US-Markt knacken. Das musste schwierig werden, wenn der beste Song im Refrain Zeilen wie „Because I’m scum“ enthält. Nie klang Robbie so zerrissen wie hier.