Hercules & Love Affair – „The Feast Of The Broken Heart“
Mit „The Feast Of The Broken Heart“ bieten Hercules & Love Affair deutlich mehr House und etwas weniger Euphorie als zuvor.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Mit „The Feast Of The Broken Heart“ bieten Hercules & Love Affair deutlich mehr House und etwas weniger Euphorie als zuvor.
CLPPNG, das zweite Album von Clipping, ist nicht nur atemberaubend, sondern provoziert oft eine geradezu körperliche Reaktion. Ein heißer Anwärter auf die Rap-Platte des Jahres.
2014 wurde Example zum coolsten Briten des Jahres gewählt. Vielleicht war er seitdem zu sehr gefragt: „Live Life Living“ klingt oft hektisch und unausgegoren.
Die „Raw Exit EP“ ist das Beste, was Poliça je gemacht haben. innovativ, melodiös und zur Krönung mit einer höchst überraschenden Coverversion.
Auf seinem dritten Album klingt Tom Vek, als wolle er das Internet vertonen: „Luck“ bietet viele spannende Fundstücke, die fleißig wiederholt und neu arrangiert werden.
Künstler The KVB Album Minus One Label A Recordings Erscheinungsjahr 2013 Bewertung Joy Division, Phil Spector und Krautrock haben bekanntlich (mindestens) zwei Sachen gemeinsam. Erstens: …
„Liberation!“ ist das erste Soloalbum von Peter Matthew Bauer (The Walkmen). Die Themen darauf sind nur scheinbar unpassend: Gemeinschaft, Willkommen und Versöhnung.
George Ezra ist 20 und hat in seiner Stimme so viel Kratzen, Rauch und Rohheit wie es die meisten Menschen selbst in 80 Jahren nicht hinbekommen. Das ist der größte Trumpf auf seinem Debütalbum „Wanted On Voyage“.
Soulmusik, ebenso stil- und fantasievoll – das ist nicht gerade der typische Sound von Leipzig. Bei Malky macht das nichts – ihr gelungenes Debüt „Soon“ hat ohnehin internationale Ansprüche.
Beeindruckend, wie energisch Bob Mould auch auf seinem zehnten Album unter eigenem Namen noch klingt. „Beauty & Ruin“ hat keine Rausschmeißer, dafür aber ungefähr sieben oder acht Opener.
Traumhafte Folksongs und Texte, die mit Fug und Recht die Bezeichnung „Poesie“ verdient haben: Tiny Ruins haben ein Album zum Verlieben gemacht.
Das dritte Livealbum von Helge Schneider beweist: Er ist ein Virtuose an vielen Instrumenten und ein Kenner zahlloser musikalischer Genres und Zeitalter. Aber seine Inspiration ist immer eine spontane.
„Fun On Earth“, das fünfte Soloalbum von Roger Taylor (Queen) ist vielleicht der beste Schlagzeuger-Witz aller Zeiten.
Seine Musik, seine Ehe, sein Aussehen – mit nichts davon war Timothy Showalter alias Strand Of Oaks im Jahr 2012 zufrieden. Er flüchtete sich in einen Arbeitsrausch und schrieb massenweise Songs. Das Ergebnis ist „Heal“, sein viertes Album.
Nach mehr als 30 Jahren im Rockgeschäft hat Chrissie Hynde mit Stockholm ihre erste Soloplatte gemacht. Das Ergebnis klingt leider äußerst durchschnittlich.