Marius Müller-Westernhagen – „Affentheater“
Westernhagen will auf „Affentheater“ so undeutsch wie möglich sein – und klassisch gerade durch den Beweis, die Gegenwart begriffen zu haben.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Westernhagen will auf „Affentheater“ so undeutsch wie möglich sein – und klassisch gerade durch den Beweis, die Gegenwart begriffen zu haben.
Schlimm: „Diploid Love“ zeigt vor allem, wie wenig Talent Brody Dalle hat und wie wenig sie von sich selbst versteht.
Amelia Rivas und Christian Pinchbeck waren mal ein Paar, jetzt sind sie bloß noch eine Band namens Elephant. Mit „Sky Swimming“ legen sie ein fabelhaftes Debüt hin – und singen manchmal vom Ende ihrer Beziehung.
Von Mark Everett (Hirn, Gesicht und Stimme der Eels) bekommt man auch auf dem elften Album seiner Band reichlich Trübsal. Aber in der filigransten denkbaren Form.
Mit „Glorious“ legt Foxes ein sehr erfreuliches Debüt hin. Neben Hitpotenzial gibt es von der Engländerin auch Gewagteres.
Mehr als fünf Jahre hat Thomas Azier an seinem Debütalbum „Hylas“ gearbeitet. Die Zeit hätte er wirklich sinnvoller nutzen können.
Mando Diao sind auf ihrem siebten Studioalbum kaum wiederzuerkennen. Das liegt an einem Geschenk: einem alten russischen Synthesizer namens „Aelita“.
„Das bisher zugänglichste Werk der Skull Defekts.“ Dieses Etikett bekommt „Dances In The Dreams Of The Known Unknown“ zumindest von der Plattenfirma verpasst. Bei dem schwedischen Quintett ist das natürlich höchst relativ zu verstehen.
Künstler HIM Album Tears On Tape Label Universal Erscheinungsjahr 2013 Bewertung Rock als Disneyland – so haben HIM ihre Musik immer verstanden, und beim achten …
Die Musik von Redweik aus München ist auf dem Debütalbum „Keine Liebe“ oft in der Nähe von Folter – und völlig frei von Inhalt.
Stephen McBean, der man hinter den Pink Mountaintops, hat mit „Get Back“ den Spaß am Rock’N’Roll neu entdeckt.
16 Jahre nach dem letzten Album gibt es wieder eine neue Platte der Afghan Whigs. Das passende Motto von „Do To The Beast“ lautet: Nichttotzukriegen.
Auf seinem fünften Album nimmt sich Chad VanGaalen alle Freiheiten. „Shrink Dust“ wird somit zu einer Platte der Konjunktive.
Sebastian Hackel wäre ein guter Kandidat für das Hippie-Klischee. Er rettet sich auf „Tageszeitenkurier“ aber mit verklausulierten Texten aus dieser Falle.
Bryan Ferry ist ein Fan der Smoke Fairies. Jack White liebt sie. Richard Hawley ebenso. Nach dem dritten Album des Duos reihe ich mich da gerne ein.