Arctic Monkeys – „AM“
Der erste Eindruck von „AM“ ist schon wieder eine Enttäuschung: Das ist nicht mehr die Band, in die man sich einst verliebt hatte. Das fünfte Album der Arctic Monkeys entpuppt sich dann aber trotzdem als sehr gute Rockplatte.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Der erste Eindruck von „AM“ ist schon wieder eine Enttäuschung: Das ist nicht mehr die Band, in die man sich einst verliebt hatte. Das fünfte Album der Arctic Monkeys entpuppt sich dann aber trotzdem als sehr gute Rockplatte.
Miley Cyrus versprich auf ihrem neuen Album „Bangerz“, also: Kracher. Das ist eine Lüge, beinahe vom ersten Ton an. Viel enttäuschender als die Melodien dieser Platte ist aber ihre Harmlosigkeit.
Erasure haben mit „Snow Globe“ ein Weihnachtsalbum gemacht, mit 13 Liedern, darunter vier Traditionals und vier Coverversionen. Das kann man schön finden. Mysteriös ist nur die Frage, wieso ausgerechnet dieses Konzept ihr Comeback begründen soll.
Birdy ist ihrem Alter weit voraus. Auch „Fire Within“, das zweite Album der 17-Jährigen, ist ein sehr guter Beweis dafür.
Er kann es noch immer: Gleich vier Produzenten hat Paul McCartney für „New“ angeheuert. Und er schafft es, vielleicht auch deshalb, zeitgemäß zu klingen, ohne die gängigen Soundzutaten des Jahres 2013 nutzen zu müssen.
Mrs Greenbird kennt man von The X Factor. Das erste Album ist eine sehr heitere Platte, die viel Charme und gute Momente hat, jedoch auch einige Probleme.
„The Shadow Of Heaven“, das Debütalbum von Money, ist voller Dröhnen, Brillieren und Drängen. Die Musik der vier Engländer ist wie die Welt: sehr schön und sehr kaputt.
Laissez-faire und Achtziger-Pop prägen „Strange Pleasures“, das zweite Album von Still Corners.
Selbst in Kanada hat man mittlerweile gemerkt: Der Weltuntergang ist ausgefallen. Und das führt auf „Reflektor“, dem vierten Album von Arcade Fire, zu einem erstaunlichen Effekt: Die Band hat Spaß!
Die Pause ist zu Ende, Fettes Brot sind zurück. Und wenn sie „3 is ne Party“ sagen, dann steppt der Bär.
Künstler Braids Album Flourish / Perish Label Full Time Hobby Erscheinungsjahr 2013 Bewertung Die Beschleunigung von allem hat der Jenaer Soziologe Hartmut Rosa als Grundprinzip …
Spannend, kreativ und einzigartig: Erdmöbel haben ewig lange für „Kung Fu Fighting“ gebraucht, doch das Ergebnis ist der helle Wahnsinn.
No Age setzen mit „An Object“ auf teilweise selbstgebaute Instrumente und viele Effekte. Das ist eindeutig ein Gesamtkunstwerk.
Inspiriert, tiefgründig und poetisch: Laura Marling schafft es auf „Once I Was An Eagle“, aus den banalsten Umständen wunderbare Lieder zu machen.
Die Stimme von Skye Edwards ist noch immer das Pfund, mit dem Morcheeba wuchern können. „Head Up High“ hat aber noch ein paar andere Stärken.