Yeah Yeah Yeahs – „Mosquito“
Cool wie immer, neuerdings sogar lebensfroh und erstaunlich mutig: Die Yeah Yeah Yeahs experimentieren auf „Mosquito“ auf hohem Niveau.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Cool wie immer, neuerdings sogar lebensfroh und erstaunlich mutig: Die Yeah Yeah Yeahs experimentieren auf „Mosquito“ auf hohem Niveau.
Raps von ärgerlicher Eintönigkeit und katastrophale Reime sind die prägenden Elemente von „Kompass ohne Norden“. Irgendjemand sollte Prinz Pi schleunigst verbieten, weiterhin HipHop zu machen.
Sängerin Anna Roxenholt steht jetzt ganz alleine hinter New Found Land. Das dritte Album vereint Intimität, Authentizität, Kraft und Experimentierfreude.
Auf dem zweiten Album von Sue macht sich Minimalismus der schlimmeren Sorte breit. Mit anderen Worten: ein Mangel an Ideen.
Gut in Form: Die Cold War Kids besinnen sich auf „Dear Miss Lonelyhearts“ nicht einfach auf ihre Wurzeln. Sie haben vielmehr erkannt, worin ihre Essenz besteht und rund um diese Essenz auch ein paar neue Elemente angeordnet.
Michael Bublé macht wieder die menschliche Jukebox: Die Lieder auf „To Be Loved“ sind zu einhundert Prozent gekonnt und zu null Prozent originell.
Bastille schießen auf „Bad Blood“ manchmal über das Ziel hinaus, beeindrucken aber mit Experimentierfreude und einer sehr gekonnten Produktion.
OMD setzen auf „English Electric“ auf ihre bekannten Stärken. Ihre Musik ist komplett durchgestylt, voll und ganz auf ihre Funktion fokussiert.
Wenn das dritte Album nicht zündet, droht den Courteeners das Vergessen. Diese Ausgangslage hört man „Anna“ an – im Guten wie im Schlechten.
Depeche Mode machen auf „Delta Machine“, was sie immer machen: Sie zelebrieren das Gefühl zwischen Bedrängnis und Ausbruch.
Colt Silvers gelten als französische Antwort auf Foals. Auf „Red Panda“ zielen sie ebenso sehr aufs Hirn wie auf den Bauch – und treffen beides.
The Thiams sind zwei Schwestern aus Hamburg. Mit „Ko Ok“ legen sie ein äußerst angenehmes Debütalbum mit viel Liebe zur schwarzen Musik vor.
„It Takes A Worried Man“ beweist: Auch im französischen Exil trägt Elliott Murphy die Geschichte, die Kultur und den Sound der USA maximal im Herzen.
Justin Timberlake ist mittlerweile 32, auch wenn er immer noch ein wenig wie ein Nesthäkchen aussieht. Aber er muss aber spätestens mit dem neuen Album „The 20/20 Experience“ als ernsthafter Popkünstler betrachtet werden.
Das Lieblingsspielzeug von Toy ist eindeutig: die Gitarre mit all ihren Möglichkeiten. Daraus macht das Qunitett aus London ein sehr kurzweiliges und modernes Rockalbum.