Pissed Jeans – „Honeys“
Auf ihrem vierten Album lassen Pissed Jeans keinen Zweifel daran, dass sie keine Jungspunde mehr sind. Aber von Versöhnlichkeit oder gar Altersmilde ist auf „Honeys“ keine Spur.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Auf ihrem vierten Album lassen Pissed Jeans keinen Zweifel daran, dass sie keine Jungspunde mehr sind. Aber von Versöhnlichkeit oder gar Altersmilde ist auf „Honeys“ keine Spur.
Schockierend, verwahrlost, völlig durchgeknallt. Mit „Girl Talk“ will sich Kate Nash völlig neu erfinden. Das klappt, weil sie keine Kompromisse macht.
Katherine Blamire und Jessica Davies sind Smoke Fairies. Auch auf ihrem zweiten Album setzen sie auf verwunschene Lieder zwischen Folk, Blues und Storytellerrock.
Ein Konzeptalbum über das Licht haben die Shout Out Louds mit „Optica“ gemacht. Die Platte scheint aber noch ein Leitmotiv zu haben: Selbstvertrauen.
Dass Foxygen aus L.A. in der Gegenwart leben, merkt man auf ihrem zweiten Album erst bei genauer Betrachtung. Das Hören dieser Platte ist wie das Anschauen von alten Science-Fiction-Filmen, in denen man sehen kann, wie sich die Menschen früher das 21. Jahrhundert vorgestellt haben.
Künstler Dobie Album We Will Not Harm You Label Big Dada Erscheinungsjahr 2013 Bewertung *** Bass und Kunst. HipHop und Instrumentals. Elektronik und Seele. Es …
Concrete Knives aus der Normandie zeigen mit ihrem Debüt „Be Your Own King“, worauf sie keine Lust haben: Berechenbarkeit, Konventionen, Langeweile.
Bonaparte, aber diesmal von echten Franzosen: So lassen sich Shaka Ponk zusammenfassen. Das Ergebnis ist sehr spaßig.
Mit „Violeta Violeta Vol. III“ schließen Kaizers Orchestra ihre meisterhafte Trilogie ab. Es ist ein unfassbares, im besten Sinne unerhörtes Album.
Bei Hot Chip darf es gerne irre und experimentell sein. Die Remixes von „Night And Day“ erweitern den Ideenreichtum des Duos noch.
Heisskalt sind die erste Rockband bei Chimperator, dem Label, das Cro groß gemacht hat. Leider sind sie auf ihrer ersten EP völlig talentfrei und geschmacklos.
Schon wieder ein sehr gutes Album der Eels. „Wonderful, Glorious“ bietet durchweg inspirierte, innovative Rockmusik.
Leonard Cohen als Frontmann der Pixies: So stellen sich Chris Senseney und Stefanie Drootin alias Big Harp ihre Musik vor. „Chain Letters“ kommt zumindest in die Nähe dieser reizvollen Kombination.
Angus Stone hat jahrelang mit seiner Schwester Julia zusammen in einer Band gespielt, mit sehr vorzeigbaren Ergebnissen. Mit 26 Jahren legt der Australier nun erstmals eine Platte unter eigenem Namen vor, mit Folk, sanftem Pop und beschaulichen Indieliedern.
Auf „Battle Born“ gibt es The Killers pur. Also große Gefühle, große Show, große Gesten, große Refrains. Mit anderen Worten: Las Vegas.