Hingehört: Frida Amundsen – „September Blue“
Künstler Frida Amundsen Album September Blue Label Emi Erscheinungsjahr 2012 Bewertung *** Es ist fast rührend, wie altmodisch die Karriere von Frida Amundsen bisher gelaufen …
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Künstler Frida Amundsen Album September Blue Label Emi Erscheinungsjahr 2012 Bewertung *** Es ist fast rührend, wie altmodisch die Karriere von Frida Amundsen bisher gelaufen …
Laid Back scheinen nach gut 30 Jahren endlich den passenden Namen für ihr Genre gefunden zu haben: „Cosyland“. Das Reich der Behaglichkeit.
Lianne Le Havas soll der „Sound of 2012“ (BBC) sein, sogar „pop’s next superstar“ (Sunday Times). Ihr Debüt „Is Your Love Big Enough?“ ist eine Platte, die diesen Erwartungen tatsächlich gerecht wird.
Punkriffs, hohe Stimme und alberne Texte: The Offspring zeigen (auch) auf „Days Go By“, das sie mehr zu bieten haben.
Mitreißend und tanzbar: Debo Band ist die wunderbare Aktualisierung einer zu Unrecht vergessenen Weltmusik-Epoche.
Mit seinem zweiten Album hatte Sam Sparro mächtig zu kämpfen. Das hört man „Return To Paradise“ leider auch an.
Erstmals seit fast 50 Jahren gibt es demnächst wieder eine Tournee der Beach Boys, bei der auch Brian Wilson dabei ist. Und es gibt mit „That’s Why God Made The Radio“ ein sehr souveränes neues Album.
Bakkushan stehen mit ihrem zweiten Album genau an dem Punkt, an dem ihre Karriere explodieren soll. Bloß die Musik ist dazu nicht gut genug.
Die Musik von Cro gefällt fast allen. Der Trick dabei, das zeigt sein Debüt „Raop“: Sie will auch allen gefallen.
Gleich ein „Manifest“, sogar mit Ausrufezeichen, soll das Debüt von Friends sein. Das „Mani“ kann man dabei bei dem Quintett aus Brooklyn getrost auch streichen.
Billy Corgan hat mit den Smashing Pumpkins 30 Millionen Platten verkauft, den Tod von Bandmitgliedern und eine Affäre mit Courtney Love überstanden. Auf „Oceania“ erweist er sich nach wie vor als rastloser, kaputter Geist.
All The Young klingen auf ihrem Debüt erschreckend überambitioniert, leer und kalkuliert. Ständig versucht „Welcome Home“, Dinge zusammenzubringen, die nicht zusammengehören:
Keine Refrains, keine Strophen, keine Pop-Strukturen: „Valtari“ von Sigur Rós kann man bei aller Komplexität trotzdem in keinem Moment „sperrig“ nennen.
Das erste (und hoffentlich letzte) posthume Soloalbum von Joey Ramone ist erfreulich respektvoll und traditionsbewusst.
Husky aus Australien sind auf ihrem Debütalbum derart dezent, zurückhaltend und schüchtern, dass es beinahe ein Wunder ist, dass irgendjemand die Lieder von „Forever So“ überhaupt zu hören bekommen darf.