Shearwater – „Animal Joy“
Neues Label, neuer Schwung. Mit „Animal Joy“ haben sich Shearwater neu erfunden – keine schlechte Leistung für eine Band, die ihr achtes Album vorlegt.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Neues Label, neuer Schwung. Mit „Animal Joy“ haben sich Shearwater neu erfunden – keine schlechte Leistung für eine Band, die ihr achtes Album vorlegt.
Nach mehr als zehn Jahren gibt es wieder ein Studioalbum der Cranberries. „Roses“ ist passabel, lebt aber weiterhin vom Wiedererkennungswert der Stimme von Dolores O’Riordan.
Künstler Amos Lee EP As The Crow Flies Label Blue Note Erscheinungsjahr 2012 Bewertung *** „Well I never asked for nothing / I got nothing …
Künstler Maribel Album Reveries Label Splendour Erscheinungsjahr 2012 Bewertung ** Es gibt solche Platten, die hört man, und merkt es gar nicht. Reveries, das zweite …
Revolte, Renitenz, Respektlosigkeit: Deichkind lassen es auf „Befehl von ganz unten“ krachen, intelligent und kurzweilig.
Das Debüt war stark, auf dem Nachfolger „Freedom Of Speech“ ist Speech Debelle fast nach besser – vor allem, wenn sie sich voll und ganz in ihre Gefühle stürzt.
Die Antwoord machen auch auf Album #2 nur aus einem Grund Musik: Sie wollen ein bisschen stänkern und dabei mächtig Spaß haben.
Auf seinem ersten Soloalbum „Clear Heart Full Eyes“ verzichtet Hold-Steady-Frontmann Craig Finn auf die Aggressivität, die man von seiner Band kennt.
La Faro aus Belfast legen mit dem zweiten Album „Easy Meat“ etwas hin, das man in Hardrock-Kreisen wohl „ein Brett“ nennt. Diesmal ganz ohne die Nachwehen von Grunge.
Die Werkschau von Goldfrapp zeigt , dass das Duo bei seiner Erkundungstour durch die Electro-Welt erstaunlich unterschiedliche Gestalten angenommen hat.
Künstler Diverse Album Chimes Of Freedom. The Songs Of Bob Dylan Honouring 50 Years Of Amnesty International Label Universal Erscheinungsjahr 2012 Bewertung Musik und Menschenrechte? …
Mit „Le voyage dans la lune“ schließt sich für Air ein Kreis. Es wird zwar nur zweimal gesungen, dafür gibt es viel Klavier, Orchester – und Schönheit.
You Me At Six machen Musik, die so erschreckend ernsthaft und anmaßend altmodisch ist, dass man sich nur wundern kann. In England räumen sie damit trotzdem ab, auch mit dem neuen Album „Sinners Never Sleep“.
You Say France & I Whistle aus Schweden sind mitreißend, tanzbar, plakativ – halten sich aber immer ein Hintertürchen offen.
Tribes sind zu viert und kommen aus Camden. Mit „Baby“ legen sie ein Debüt vor, das die vier Buchstaben „R-O-C-K“ so stolz vor sich herträgt als wäre Billy Idol der Premierminister und die Lederjacke die offizielle britische Schuluniform.