Lana Del Rey – „Born To Die“
Soul oder Hype? Genie oder Plastik? Die richtige Antwort angesichts des Debütalbums von Lana Del Rey lautet: beides.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Soul oder Hype? Genie oder Plastik? Die richtige Antwort angesichts des Debütalbums von Lana Del Rey lautet: beides.
Professor Green hat erkannt: Im HipHop kann schon eine gute Idee pro Track ausreichen. Mit dieser erstaunlichen Effizienz wird „At Your Inconvenience“ ein erstaunliches Vergnügen.
Irgendwo zwischen Boy, Ina Müller und Frida Gold rangiert diese Platte. Puder beweisen dabei die nötige Stilsicherheit.
„These Wings“, die zweite EP von Christopher Laufman alias Wise Blood ist ein verwirrendes, faszinierendes, intensives Werk geworden.
Kathleen Edwards holte sich für „Voyageur“ erstmals Justin Vernon (Frontmann von Bon Iver) ins Studio. Ergebnis ist eine amouröse Spannung, die der Platte sehr gut tut.
Kaizers Orchestra auf „Violeta Violeta Vol. II“, wie schon zum Start der Trilogie, eine Musik, die sagenhaft abwechslungsreich und gelegentlich irritierend ist.
Das Debüt von Emika ist ein geheimnisvolles, ambitioniertes Album ab, das schillernd und verführerisch ist wie ein Kristall. Aber unter dieser Oberfläche steckt meistens: nichts.
Mit der EP „Tennessee Christmas“ untermauert Kanadas neuster Countryliebling Lindi Ortega, dass sie gerade kreatives Dauerfeuer versprüht.
Unfassbare sechs Jahre hat Tom Vek nach seinem Debüt für einen Nachfolger gebraucht. „Leisure Seizure“ beweist: Die Geduld zahlt sich aus.
Die Antlers beweisen endlich, dass sie keine Trauerklöße sind, jedenfalls nicht immer: „Burst Apart“ ist eine Platte, die schüchtern wirkt, filigran, liebevoll und sensibel.
Satten Rocksound mit einem Hang zum Hypnotischen bieten The Duke Spirit auf „Bruiser“. Die Rolle von Sängerin Liela Moss ist dabei noch bedeutender geworden.
Auf „Everybody Get Close“ versammeln The Juan Maclean das Material, das in den vergangenen Monaten nebenher entstanden ist, Das ist ein (nur digital verfügbarer) netter Service am Fan.
„Stell Dir mal vor, man würde Rock und Funk und ganz viel anderes in einen Topf werfen und dann daraus ein Album machen.“ Das ist offensichtlich das Konzept von Zun Zun Egui. Das Debütalbum „Katang“ zeigt: eine Scheißidee.
Schon wieder ganz okay: Snow Patrol zementieren mit ihrem sechsten Album „Fallen Empires“ das Mittelmaß.
Veronica Falls aus London haben ein Rezept, das auch anno 2011 bestens funktioniert: Rocksongs mit einem gebrochenen Herzen und einer dunklen Seele.