OMD – „History Of Modern“
„History Of Modern“, das erste OMD-Album seit 14 Jahren, zeigt die Stärken der Band aus Liverpool, aber auch einige der Probleme, die sie stets begleitet haben.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
„History Of Modern“, das erste OMD-Album seit 14 Jahren, zeigt die Stärken der Band aus Liverpool, aber auch einige der Probleme, die sie stets begleitet haben.
Die Frage, warum Ringo Starr noch ein Soloalbum machen muss, beantwortet „Y Not“ nicht. Das Album ist trotzdem respektabel geworden, charmant und an manchen Stellen richtig gut.
The Hundred in Hands haben das perfekte Album diesen Sommer geschrieben, der nur eine Illusion von Sommer war.
Nikka Costa, Patentochter von Frank Sinatra, hat für „Pro Whoa“ leider bloß viele Zutaten wild zusammengewürfelt. Das ist äußerst ernüchternd.
Trotz vieler großer Worte geht es auf dem dritten Fotos-Album nicht so sehr um Songs, sondern um Sound. „Porzellan“ ist eher ein Versinken als ein Ausbrechen.
Willkommen zum Untergang! Auf „The Suburbs“ geben Arcade Fire wieder in meisterhafter Manier die Hohepriester der Apokalypse.
Auch mit „Bring mich nach Hause“ versuchen Wir sind Helden in erster Linie, sich der Vereinnahmung zu verweigern. Ihr viertes Album schafft es durchaus überzeugend: Noch nie klangen Wir sind Helden so ungekünstelt wie hier. Noch nie klangen sie auch so sehr wie eine lebendige, verschworene Einheit.
Hurts sehen nicht nur aus wie die selbstverliebtesten der Popstars aus den Eighties. Das Duo aus Manchester klingt auch so.
Dass es überhaupt ein zweites Klaxons-Album gibt, ist annähernd ein Wunder. Die Musik auf „Surfing The Void“ ist leider deutlich weniger spektakulär.
Jennie Abrahamson singt auf ihrem zweiten Album so wunderbar klar und hell, dass man jedes Wort glauben muss, was aus dem Mund der Schwedin kommt.
Die letzte Hoffnung des Folkrock haben manche in den Kaliforniern von Delta Spirit entdeckt. Ihr zweites Album „History From Below“ hat große Momente, offenbart aber auch: Delta Spirit können keine Balladen.
Künstler Customs Album Enter The Characters Label Emi Erscheinungsjahr 2010 Bewertung *** So etwas nennt man wohl einen Senkrechtstarter. Vor gerade einmal einem Jahr haben …
„Neptune“, das zweite Album von The Duke Spirit, ist an Wucht, Bosheit und Urgewalt kaum zu überbieten.
Sheryl Crow scheint auf dem besten Weg zu sein, der erste weibliche Rockstar zu werden, der auch im nahenden Rentenalter relevant und unpeinlich bleibt.
Als „das Wunderkind der deutschen Indiemusik“ wurde Roman Fischer schon bezeichnet. Mit gerade einmal 24 Jahren veröffentlich er sein bereits drittes Album. Er hat feine Songs dabei – und er singt plötzlich auch auf Deutsch.