Hingehört: Ellie Goulding – „Lights“
Das Ebütalbum von Ellie Goulding profitiert davon, dass sie mit Folk aufgewachsen ist, inzwischen aber auf synthetischen Pop setzt. Ein bisschen mehr Identität könnte „Lights“ allerdings gebrauchen.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Das Ebütalbum von Ellie Goulding profitiert davon, dass sie mit Folk aufgewachsen ist, inzwischen aber auf synthetischen Pop setzt. Ein bisschen mehr Identität könnte „Lights“ allerdings gebrauchen.
Denn das Debütalbum von Zoot Woman ist nicht nur gut, sondern auch wichtig. Die Engländer schaffen es, das lange vorhergesagte Eighties-Revival tatsächlich loszutreten.
Seltsam, verhuscht, unkonkret: Gisbert zu Knyphausen verarbeitet auf seinem zweiten Album wohl einen Verlust.
Be Your Own Pet aus Nashville klingen auf „Get Awkward“ unsagbar schnell, kraftvoll, gierig und nach ganz viel Spaß – weil sie unter anderem über Pizza singen.
„Intimacy“, das dritte Album von Bloc Party, berstet beinahe vor lauter Energie, Ambition und Intensität. Und könnte dennoch das Ende der Band bedeuten.
Künstler Ash Album A-Z, Vol. 1 Label Atomic Heart Erscheinungsjahr 2010 Bewertung **** Eigentlich wollten Ash nie wieder eine CD veröffentlichen. Morgen erscheint trotzdem A …
„Colonia“, das zweite Quasi-Soloalbum von Cardigans-Sängerin Nina Perrson, ist der perfekte Soundtrack für einen Sonntag im Herbst.
Mit „Made Of Bricks“ legt Kate Nash ein wundervolles zweites Album vor – voller Hits, und doch sehr mutig.
Bei Madsen schien bisher immer alles intuitiv zu sein. Mit ihrem vierten Album „Labyrinth“ wollen die Jungs aus dem Wendland offensichtlich die deutschen Kings Of Leon werden und die Stadien erobern. Das geht leider schief.
„Nobody’s Daughter“ klingt wie die Vertonung von Courtney Loves Twitter-Account, nur leider weniger unterhaltsam.
Auch auf ihrem dritten Album stürzen sich Art Brut kopfüber in die Faszination für das Phänomen Pop. Bloß der Sound ist auf „Art Brut vs. Satan)“ etwas dünn.
Lily Allen bleibt großartig. Ihr zweites Album „It’s Not Me, It’s You“ zeigt, was sie ausmacht: Texte, Stimme und Attitüde.
„Moon Safari“ von Air ist ein Traum: Diese Platte streicht dir durchs Haar, hält deine Hand, kuschelt sich an dich, zieht dir das Kopfkissen weg und küsst dich auf die Stirn.
Miese Texte, meisterhafter Pop: „Abba Gold“ ist die Essenz der sauberen Siebziger.
Deutlich erwachsener kommen die Shout Out Louds auf ihrem zweiten Album daher. Das bedeutet auch: „Work“ bietet ein bisschen weniger Pauken und Trompeten.