Hiss Golden Messenger – „Quietly Blowing It“
Besonders persönlich ist das neue Album von Hiss Golden Messenger laut seinem Autor. Es ist aber auch besonders politisch.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Besonders persönlich ist das neue Album von Hiss Golden Messenger laut seinem Autor. Es ist aber auch besonders politisch.
The Mountain Goats klingen auf „Dark In Here“, erneut in einem legendären Südstaaten-Studio aufgenommen, ebenso reif wie gelassen und einnehmend.
Eine selbstbewusste und eigenständige Interpretation von Indierock liefern Island auf „Yesterday Park“ – mit einer Vorliebe für den Blick zurück.
In den Abbey Road Studios hat Jack Savoretti sein siebtes Album aufgenommen. Das sorgt manchmal für Ernsthaftigkeit, oft aber für netten Radio-Sound.
Mit neuen Melodien, anderen Instrumenten und inspirierten Arrangaments interpretiert Sarah Walk auf „Simply“ einige ihrer Songs neu.
Saint Sister sind zwei (nicht verwandte) Damen aus Nordirland, die eine sehr eigenständige und überzeugende Version von alternativer Popmusik erschaffen.
Mit „Ready The Astronaut“ verarbeitet William Fitzsimmons seine Scheidung und lässt sich von Ikarus inspirieren. Das klingt diesmal erstaunlich kraftvoll.
Die Covid-Pandemie hat Half Moon Run aus Montreal erst ausgebremst und dann zur Einkehr gebracht, zeigt die EP „Inwards & Onwards“.
Slut standen vielleicht vor dem Ende, ohne es zu wissen. Nach acht Jahren Pause zeigen sich die Ingolstädter mit „Talks Of Paradise“ frisch und inspiriert.
Seine Hardcore-Wurzeln zeigt Jim Ward auch auf „Daggers“. Dazu bietet das Soloalbum viel Melodie und eine sehr gute Rhythmussektion.
Mit Authentizität, Emotionalität sowie klasse Songs mit tollen Spannungsbögen und feinen Melodien glänzen Wolf Alice auch auf „Blue Weekend“.
„This music will change your life“, lautete vor 20 Jahren das Versprechen rund um „Oh, Inverted World“. Zumindest für The Shins war das zutreffend.
Fritzi Ernst, ehemals bei Schnipo Schranke, singt auch auf ihrem Solodebüt über Depression und Flatulenz – noch etwas minimalistischer als mit Band.
Seine liebsten Coverversionen versammelt Tim Neuhaus in der „Echoes“-Reihe, die durch die Corona-Pandemie von der Idee zur Wirklichkeit wurde.
Mike Kinsella alias Owen hat sein Album „The Avalanche“ von anderen Künstler*innen remixen lassen. Darf man Emolektro dazu sagen?