Bob Dylan – „Time Out Of Mind“
Mehr Rückkehr zu alter Stärke geht wohl selbst bei einer Legende wie Bob Dylan nicht. „Time Out Of Mind“ ist dabei kein Testament, sondern ein Monument.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Mehr Rückkehr zu alter Stärke geht wohl selbst bei einer Legende wie Bob Dylan nicht. „Time Out Of Mind“ ist dabei kein Testament, sondern ein Monument.
Nach dem epochalen Debüt wollten The Strokes in allen Bereichen noch ein Stück besser werden. „Room On Fire“ zeigt in der Tat: Sie bleiben sich treu und entwickeln sich dennoch weiter. Sie bleiben relevant. Und aufregend.
Als die neuen Fugees werden die Black Eyed Peas nach „Elephunk“ gepriesen. Das ist nur ein bisschen übertrieben.
Die perfekte Platte für alle, die Belle And Sebastian erst jetzt entdecken: Unschuldig, bezaubernd und verspielt wie eh und je sind die Schotten auf „Dear Catastrophe Waitress“. Sie sind allerdings auch etwas greifbarer geworden.
Frühe Spice Girls treffen auf einen alten Hasen im Popgeschäft: Atomic Kitten haben mit „Whole Again“ einen perfekten Popsong abgeliefert.
Der wichtigste Einfluss für „Blood On The Tracks“ lässt sich in einem Wort benennen: Schmerz.
Was für eine Platt! Als „Greatest Hits“ erschien, war Bob Dylan gerade 26 Jahre alt – und hatte schon reihenweise Klassiker vorgelegt.
„Made loud to be played loud“, lautet die Empfehlung für diesen Sampler. Das bringt einen hohen Spaßfaktor mit sich – lässt aber die Frage offen, was am neuen Rock eigentlich neu sein soll.
Dass dier Black Rebel Motorcycle Club noch existiert, ist erstaunlich. Dass er nach dem Rausch des Debüts einen zumindest respektablen Nachfolger hinbekommen hat, ist aller Ehren wert.
Gerade, weil sie auf ihrem zweiten Album „Blast Action Heroes“ mit Konventionen brechen, werden die Beginner zum Lichtblick in der HipHop-Krise.
Tori Amos ist offensichtlich das Vorbild von Vanessa Carlton. Ihr Hit „A Thousand Miles“ zeigt Potenzial, aber auch eine verhängnisvolle Vorliebe zum Knödeln.
Klasse statt Kraft heißt das Prinzip von Jay-Z auf „The Black Album“. Er zeigt, dass er die Platte als sein Vermächtnis versteht,
Dass sich Elvis Costello und Burt Bacharach gefunden haben, ist ein Glücksfall. Ihr Zusammenspiel entfaltet auf „Painted From Memory“ eine betörende Pracht.
Glow erweisen sich auf „At Your Own Risk“ als eine Band, die nichts zu sagen hat, wenig Talent und null Stil.
Cracker legen mit „Countrysides“ eine Sammlung von Coverversionen vor, ohne mit ihrem eigenen Stil zu brechen.