John Carpenter – „Lost Themes III: Alive After Death“
Kino im Kopf: John Carpenter macht auch auf „Lost Themes III: Alive After Death“ wieder instrumentale Songs, denen man nicht im Dunkeln begegnen möchte.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Kino im Kopf: John Carpenter macht auch auf „Lost Themes III: Alive After Death“ wieder instrumentale Songs, denen man nicht im Dunkeln begegnen möchte.
Milliarden aus Berlin spielen auf „Schuldig“ gekonnt mit Millennial-Problem und Musikgeschichte, bauen aber genug Irritationen und Interpretationsspielraum ein, um dabei einzigartig zu bleiben.
Zwischen Naivität und Tiefsinn pendelt Dagobert auf seinem vierten Album. Dabei kommt der Schweizer letztlich nirgendwo an.
Clap Your Hands Say Yeah klingen auch auf ihrem sechsten Album, als wären sie nahe am Nervenzusammenbruch. Hört man genauer hin, erkennt man, was der Titel verspricht: „New Fragility“.
Rockmusik mit Ukulele. Wer das für einen Gimmick hält, wird von The Sonder Bombs aus Cleveland spätesten mit dem zweiten Album „Clothbound“ vom Gegenteil überzeugt.
Tamar Aphek wird als „Israel’s guitar goddess“ angekündigt und will, dass ihr Solodebüt wie eine Achterbahnfahrt klingt. Das bedeutet, dass es zwischem Start und Ende eben auch mal schnell bergab geht.
Chuckamuck wollen endlich verstanden werden. Für „Language Barrier“ haben die Berliner zehn ihrer Songs in acht verschiedenen Sprachen aufgenommen. Chapeau!
Ein ebenso authentisches wie elegantes und cleveres Coming-Of-Age-Album liefert Dopha aus Dänemark mit ihrem Debüt „The Game“.
Die Songs von Kiwi Jr. sind stets cool und ironisch, verbieten sich aber keine Leidenschaft und wirken zudem warmherzig. Deshalb ist „Cooler Returns“ so gut.
Wie ein heimlicher Flirt zwischen Tom Petty und David Lynch klingt die Musik von Still Corners auf „The Last Exit“, dem fünften Album des Duos.
Bei Festivals in Schweden und Schottland haben sich James Yorkston und The Second Hand Orchestra kennen und schätzen gelernt. Ihre gemeinsame Platte erweist sich als ein wundervoll organisches und intuitives Miteinander.
You Me At Six müssen auf ihrem siebten Album erkennen: Manchmal klingt Rockmusik besonders altmodisch, wenn sie besonders modern sein will. Insgesamt integriert „Suckapunch“ aber clever neue Sounds in ihre Klangwelt.
Beim fünften Album von Typhoon aus Portland kann man feststellen: Selten klang es so schön und so schlau, sich einlullen zu lassen wie auf „Sympathetic Magic“.
Den Songs von Jim Kroft sind auch auf “ A Conversation With America“ versiert und individuell, aber ihnen fehlt immer etwas, um sie brillant zu machen.
„Das Ende der Welt“ scheint nahe zu sein. Doch ZSK wissen auch auf ihrem sechsten Album: Nichts hilft so sehr dagegen wie Engagement, Gemeinschaft und Überzeugung.